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Radio Hamburg

Frachterbrand vom 1. Mai

Verwarngeld wegen mangelhafter Deklarierung

Hamburg, 27.05.2013
Frachterbrand Mai

Kurz vor dem Brand wurde die "Atlantic Cartier" wegen mangelhafter Deklarierungen verwarnt.

Vor dem Frachterbrand im Hamburger Hafen am 1. Mai hatte die Polizei die mangelhafte Deklarierung des radioaktiven Materials bemängelt.

Am 1. Mai brannte der Frachter "Atlantic Cartier" im Hamburger Hafen. Später kam heraus, dass das Containerschiff radioaktives Material an Bord hatte. Nun kam durch eine Kleine Anfrage der Grünen auch heraus, dass die Polizei kurz vor dem Brand bemängelt hatte, dass radioaktive und ätzende Stoffe teilweise nicht richtig deklariert waren. Dafür soll es ein Verwarngeld von 20 Euro gegeben haben.

Die Grünen regen sich auf - die Polizei spielt es runter

Die Grünen kritisierten, dass die Besatzung des Frachers "an wichtigen Stellen geschlampt habe". Die Polizei sprach von "geringfügigen Fehlern", die man nicht überbewerten solle.

Falsche Angaben zum Gefahrgut

Auslöser für die Beschwerde waren zwei Container, bei denen nicht vermerkt wurde, wie stark die tatsächliche Strahlung war. Die Aktivität war zu hoch angegeben, wie ein Polizeisprecher erklärte. Zudem war nach seinen Angaben im Gefahrgut-Informationssystem Gegis nicht angegeben, wo sich zwei Tank-Container mit ätzenden Stoffen befanden. "Sie standen aber an der richtigen Stelle", sagte er. "Solche Fehler kommen öfter vor". Das sei eine "Lappalie".

Die Grünen finden eine Strafe von 20 Euro zu mild

Schon mehrfach soll das Schiff bei Kontrollen negativ aufgefallen sein, denn nur zwei Wochen nach dem Feuer auf der "Atlantic Cartier" wurde bekannt, dass auch radioaktives Material an Bord des Gefahrgut-Transports war. Laut der Grünen sei Hamburg nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt, was die Behörden allerdings zurückgewiesen haben.

Das Schiff liegt nach wie vor im Hamburger Hafen. Die Ursache für den Brand steht noch nicht fest.

(pgo/dpa)