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Radio Hamburg

Rückblick auf einen stürmischen Tag

130 Einsätze für Hamburger Feuerwehr

Hamburg, 22.05.2013
Sturm in Hamburg

Bei den meisten ihrer 130 Einsätzen musste die Feuerwehr den Schaden von umgestürzten Bäumen kümmern. (Archivbild)

Starker Dauerregen und böiger Wind haben am Mittwoch (22.05.2013) in Hamburg Straßen und Keller überflutet und Bäume umstürzen lassen.

Die Feuerwehr musste zwischen Dienstagmittag (21.05.2013) und Mittwochnachmittag (22.05.2013) zu mehr als 100 Einsätzen ausrücken, wie ein Sprecher berichtete. Ein Segler kenterte auf der Außenalster, konnte sich jedoch selbst retten. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehr im Dauereinsatz

Wind und Wetter hielten die Feuerwehren mächtig auf Trab. Zwischen Dienstagmittag (21.05.2013) und Mittwochabend (22.05.2013) rückten sie zu insgesamt rund 130 Einsätzen aus. „78 Einsätze waren im Zusammenhang mit Wasser, 52 windbedingt“, sagte Feuerwehr-Pressesprecher Hendrik Frese der dpa. Die Einsätze zögen sich bis in den späten Abend hin.

Wind beschädigt Kirchen

Im Bereich der Alten Kollau habe es „kleinere Überschwemmungen“ gegeben. Der Wind setzte zwei Kirchen zu: In Dulsberg fielen Teile des Daches herunter; in der Schenefelder Landstraße stürzte der Wetterhahn von einer Kirche. Die Feuerwehr hatte am häufigsten damit zu tun, umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste von Straßen und Gehwegen zu räumen.

Norden Hamburgs besonders betroffen

Am Vormittag (22.05.2013) war vor allem der Norden Hamburgs nach Angaben der Feuerwehr betroffen. Im Stadtteil Winterhude lief eine Tiefgarage voll Wasser, in der etwa zehn Autos standen. Die Rettungskräfte pumpten die Garage leer. In Hummelsbüttel trat die Susebek über die Ufer, Einsatzkräfte sicherten die Häuser mit Sandsäcken.Auch die Lottbek drohte Häuser zu überfluten, der Bereich wurde mit rund 200 Sandsäcken gesichert. Bereits am Dienstagnachmittag war ein Ölabscheider einer Tankstelle im Stadtteil Lohbrügge übergelaufen und hatte die Bundesstraße 5 verschmutzt.

(dpa/kru)