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Radio Hamburg

Wohnen im Schanzenviertel

Bauen und Kaufen nur noch mit Genehmigung

Hamburg, 07.05.2013
RHH - Expired Image

Der Wasserturm im Schanzenpark ist ein Wahrzeichen des Schanzenviertels.

Mit einer sozialen Erhaltungsverordnung und Bebauungsplänen will der Bezirk Altona verhindern, dass sich der Stadtteil weiter verändert.

Wohnungsmangel und steigende Mieten in Hamburg sind seit längerem Themen, die auch die Politik beschäftigen. Die Entscheidung des Hamburger SPD-Senats, die Kappungsgrenze für Mieterhöhnungen für ganz Hamburg von 20 auf 15 Prozent (innerhalb von drei Jahren) zu senken, stieß Anfang des Jahres beim Grundeigentümerverband auf Kritik. Die schärfere Mietbegrenzung komme höchstens für einzelne Stadteile in Betracht.

Protest gegen Luxusmodernisierungen

Besonders im Stadtteil Sternschanze regte sich Protest gegen "Luxusmodernisierungen" und die damit einhergehenden Mieterhöhnungen. Der Stadtteil verändere sich dadurch zu sehr. Nun hat der Bezirk Altona reagiert und eine "soziale Erhaltungsverordnung" für den Stadtteil Sternschanze auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet das konkret?

Schanzen-Bewohner sollen nicht verdrängt werden

Mit der sozialen Erhaltungsverordnung soll die Struktur der Wohnbevölkerung in der Sternschanze erhalten bleiben. Die Bewohner sollen nicht durch Luxusmodernisierungen, Mieterhöhungen und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen aus dem Wohngebiet verdrängt werden.

Für folgende bauliche Maßnahmen braucht man im Stadtteil Sternschanze nun eine Genehmigung:

- (Teil-)Abrisse mit dem Ziel einer Neubebauung

- Änderungen von Wohnungsgrößen (z.B. Zusammenlegungen, Teilungen)

- sogenannte Luxusmodernisierungen

- Umnutzung von Wohn- zu Gewerbebau

Stadt Hamburg sichert sich Vorverkaufsrecht

Außerdem sichert sich die Stadt Hamburg ein Vorverkaufsrecht auf Immobilien. Wenn angenommen werden kann, das durch einen Verkauf die Ziele der Verordnung beeinträchtigt werden, kann die Freie und Hansestadt davon Gebrauch machen.

 

(mgä)