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Radio Hamburg

Antrag genehmigt

Wohncontainer für Flüchtlinge

Hamburg, 07.11.2013
Container Flüchtlinge

11 Baugenehmigungen für Wohncontainer wurden bereits genehmigt. Weitere sollen folgen.

Der Winter steht bevor und mit ihm werden die Nachtasyl-Räume für die sogenannten "Lampedusa-Flüchtlinge" zu kalt. Jetzt werden Container aufgestellt.

Der Hamburger Bezirk Altona hat zwei Anträge bezüglich der Aufstellung von Wohncontainer für sogenannten "Lampedusa-Flüchtlinge" genehmigt.

Kirchen im Winter zu kalt für die Nacht

Die Container fallen unter das Hamburger Winternotprogramm, welches bis Ende April 700 zusätzliche Schlafplätze für obdachlose Menschen in unserer Stadt zur Verfügung stellt.

Bisher hatten die 70 Afrikaner in der St. Pauli Kirche Nachtasyl erhalten. Doch die Kirche ist für eine Unterkunft über die kalte Jahreszeit nicht geeignet, da es zu eisigen Temperaturen im Kircheninneren kommen wird.

Lest auch: Winternotprogramm: 700 zusätzliche Schlafplätze

Der Winter steht vor der Tür. Um ausreichend vorbereitet zu sein, werden 700 zusätzliche Schlafplätze für Ob ...

11 Container genehmigt – weitere sollen folgen

Nach Informationen des "Hamburger Abendblatt" stehen mit der Aufstellung von acht Containern auf dem Gelände der Kirche am Pinnasberg und drei weiteren an der Martin-Luther-Kirche nun 41 Schlafplätze bereit. Ein weiterer Antrag der Christianskirche in Ottensen liegt derzeit zur Prüfung bei den Ämtern. Es wird davon ausgegangen, dass auch hier weitere 18 Container aufgestellt werden dürfen.

14 Flüchtlinge erhalten Duldung

Die 70 Afrikaner aus der St. Pauli Kirche gehören zu einer Gruppe von rund 300 Flüchtlingen, die in den Wirren des Bürgerkriegs in Libyen zunächst in kleinen Boten über das Mittelmeer nach Italien gereist waren, um weiter nach Deutschland zu gelangen.

Seit Monaten gibt es Streit um die Aufenthaltsgenehmigung der Flüchtlinge. Viele von ihnen wollen ihre Identität, aufgrund ihrer Angst vor einer sofortigen Abschiebung, nicht preisgeben. Erst am vergangenen Samstag kam es zu einer Großdemonstration in Hamburgs Innenstadt.

Nach Informationen der Ausländerbehörde haben derzeit nur 14 Afrikaner der Kirchengruppe humanitäres Bleiberecht beantragt und eine Duldung erhalten. Diese dürfen nun in die aufgestellten Container ziehen, denn es bestehen melderechtliche Auflagen. Es soll überprüft werden, dass ausschließlich Menschen in die Container ziehen, die behördlich gemeldet sind.

(vun)

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