Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Hausverbot

Fettes Brot darf nicht in die Rote Flora

Hamburg, 03.11.2013
Fettes Brot, 2013, Pressebild, 3 is ne Party

Die Band Fettes Brot darf nicht in der Roten Flora auftreten. Der Haus-Besitzer erteilte Hausverbot und stellte eine Strafanzeige.

Der Besitzer des besetzen Gebäudes hat der Band ein Hausverbot erteilt und Strafanzeige gegen die Mitglieder gestellt.
 

Ein für Sonntagabend (03.11.2013) geplantes Konzert des Hip-Hop-Trios Fettes Brot in der "Roten Flora" in Hamburg sorgt für Wirbel. Der Besitzer des von Linksautonomen besetzten Hauses im Schanzenviertel, Klausmartin Kretschmer, erteilte der Band Hausverbot und stellte Strafanzeige "wegen der drohenden Straftat eines Hausfriedensbruchs". Der Eigentümer erwarte, dass die Polizei sich vor das Gebäude stelle und das Trio nicht reinlasse. Dazu erklärte am Samstag Polizeisprecher Holger Vehren: "Nach unserer Bewertung handelt es sich hierbei um eine zivilrechtliche Auseinandersetzung, bei der vorrangig die Zivilgerichte und nicht die Polizei zuständig sind."

Erscheinen von Fettes Brot wahrscheinlich

Eine Aktivistin der "Roten Flora" sagte, man habe die Bestätigung erhalten, dass Fettes Brot Hausverbot bekommen habe. Die Band selbst war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Wirbel um den geplanten Auftritt der Hip-Hopper ist nicht der erste Disput zwischen Kretschmer und den Hausbesetzern. Zuletzt war bekanntgeworden, dass Kretschmer die "Rote Flora" zu einem sechsstöckigen Kulturzentrum mit Konzerthalle ausbauen will. Die Linksautonomen hatten die Pläne als grotesk bezeichnet und Widerstand angekündigt.

Zeichen gegen die Besetzung

Der Besitzer begründete das harte Vorgehen gegen die Band damit, dass man ein Zeichen gegen die Entwicklungen in der Roten Flora setzen muss. Da die Band Sympathie zu den Besetzern verkündet hat, muss dementsprechend gehandelt werden.
Über ihren Twitter-Account hat das Trio bekanntgegeben, dass sie wie geplant das Konzert um 20 Uhr veranstalten wollen.

(dpa/fbu)

comments powered by Disqus