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Radio Hamburg

Italien-Flüchtlinge

Keine Demonstration auf der Mönckebergstraße

Hamburg, 29.11.2013
Demo, Hamburg, Lampedusa, Flüchtlinge, Rathausmarkt

Die Demonstration für die Flüchtlinge soll jetzt vom Steindamm an der Binnenalster entlang zum Glockengießerwall führen.

Die "Lampedusa-Flüchtlinge" wohnen jetzt in beheizten Wohncontainern und können Bleibeanträge stellen. Trotzdem wird für sie protestiert.

Die letzten "Lampedusa-Flüchtlinge", die in der Hamburger St.-Pauli-Kirche gestrandet waren, sind in beheizte Wohncontainer umgezogen. Das bestätigte der dortige Pfarrer Sieghard Wilm. Von den rund 70 Flüchtlingen seien einige abgewandert, so dass noch rund 60 Westafrikaner in den Containern leben. Acht Boxen für je drei Bewohner stehen auf dem Kirchengelände in St. Pauli. Weitere Container stehen an der Christianskirche im Stadtteil Ottensen sowie an der Martin-Luther-Kirche in Iserbrook.

Provisorische Unterkünfte bis Mai 2014

Die provisorischen Unterkünfte sind bis Ende Mai 2014 vorgesehen. "Mit der Unterbringung in den Containern ist das Engagement der St.-Pauli-Kirche aber nicht beendet", sagte Wilm. "Gemeindemitglieder kochen für rund 200 Flüchtlinge und verteilen Altkleider." Außerdem bieten die Gläubigen Gespräche und Deutschunterricht an. Die Flüchtlinge stammen vornehmlich aus Westafrika und waren über die italienische Insel Lampedusa im Frühjahr nach Hamburg gekommen.

Lest auch: Flüchtlinge in Hamburg: Beliebte Mönckebergstraße - Proteste vorerst verboten

Die Mönckebergstraße bleibt in der Zeit vor Weihnachten für die Italien-Flüchtlinge und ihre Unterstützer ta ...

Weihnachtsparade auf der Mönckebergstraße

Inzwischen können die Italien-Flüchtlinge auch ihre Bleibeanträge bei den Hamburger Behörden stellen. Trotzdem wird jede Woche für sie in der Hamburger Innenstadt demonstriert. Morgen müssen die Demonstranten jedoch von ihrer gewohnten Route abweichen. Das Oberverwaltungsgericht hat ihnen verboten, durch die Mönckebergstraße in der Innenstadt und die Bergstraße in Altona zu laufen. Denn zeitgleich findet auf der Mönckebergstraße die Weihnachtsparade statt. Und die Veranstalter haben die Parade früher angemeldet, so das Gericht. Die Demonstration soll jetzt vom Steindamm an der Binnenalster entlang zum Glockengießerwall führen. (dpa/apr)

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