Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Übernahme

3600 Jobs in der Hand des Vermieters

Hamburg, 06.11.2013
Max Bahr

Im Juli 2013 musste auch die Tochtergesellschaft von Mutterunternehmen Praktiker Insolvenz anmelden.

Die Finanzierung von 73 Max Bahr Filialen ist gesichert. Die Gläubiger stimmten der Übernahme zu. Jetzt liegen 3600 Jobs in der Hand des Vermieters.

Am Montag (05.11.) war es endlich so weit. Der Gläubigerausschuss der insolventen Baumarkkette Max Bahr kam zusammen, um über das Schicksal der Tochter des Baumarktkonzerns Praktiker zu entscheiden. Der Gläubigerausschuss hat dem Vertrag zwischen dem Insolvenzverwalter und dem Bieterkonsortium um das Dortmunder Baumarkt-Unternehmen Hellweg zugestimmt, das teilte Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder Dienstag (05.11.2013) in Hamburg mit.

Vermieter muss noch zustimmen

Die Gespräche gestalteten sich nicht zuletzt dadurch schwierig, dass nicht nur die Gläubiger dem vorliegenden Vertrag zustimmen mussten, sondern zudem die Kreditgeber des ebenfalls Pleite gegangenen Vermieters Moor Park.

Die Royal Bank of Scotland ist einer der Kreditgeber von Moor Parks. Die Bank erwies sich in den letzten Monaten als zäher Verhandlungspartner bezüglich Mietsenkungen für die zum Verkauf stehenden Filialen und der Beseitigung von Investitionsstaus. Die Übernahme hänge nun davon ab, dass sich das Konsortium mit dem Hauptvermieter über die Konditionen für einen Mietvertrag für 66 der 73 Baumarkt-Immobilien einige. Die Tochtergesellschaft hatte dem Mutterunternehmen mehrere Jahre finanziell unter die Arme greifen müssen, bis zum Ende hin beide Unternehmen Insolvenz anmeldeten.

Finanzierung endgültig gesichert

Nach Informationen des Hamburger Abendblatts soll jedoch die Finanzierung nun endgültig gesichert sein. Vor dem entscheidenden Votum der Gläubiger war es Hellweg-Chef Semer und Investor Möhrle gelungen, die Finanzierung mit den Kreditgebern zu klären. "Die Probleme mit den Banken und Kreditversicherern sind gelöst. Die Finanzierung der Übernahme ist sicher", sagte Möhrle gegenüber der Tageszeitung.

Das Konsortium benötigt 65 Millionen Euro für den Kauf der Max Bahr Filialen. Unter anderem wurde über eine Finanzierung mit der Commerzbank, der IBK, der WGZ und der Volksbank Dortmund verhandelt. Nun sei die Finanzierung geregelt und der Vertrag könne unterschrieben werden.

Von den ursprünglich 78 Märkten, die zur alten Baumarktkette Max Bahr zählen, wurden fünf herausgenommen und in den Ausverkauf gegeben. Für sie werden Einzellösungen gesucht - ebenso wie für 54 Filialen mit 2800 Beschäftigten, die seit September 2012 von Praktiker auf Max Bahr umgeflaggt worden waren.

(vun/dpa)

comments powered by Disqus