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Radio Hamburg

Bruchlandung im Hamburger Hafen

Wasserflugzeug-Pilot muss eine Geldstrafe zahlen

Hamburg, 31.10.2013
Hafen Panorama

Bei dem Wasserflugzeug-Unglück 2009 in Hamburg sind die Passagiere der Maschine, ein Ehepaar aus Ganderkesee, ertrunken. (Symbolbild)

Nach einer Bruchlandung auf der Elbe mit zwei Toten vor vier Jahren in Hamburg muss der Pilot eines Wasserflugzeugs 5400 Euro Geldstrafe zahlen.

Im Zusammenhang mit dem Flugzeug-Unglück im Hamburger Hafen, bei dem vor vier Jahren zwei Passagiere starben, ist der Pilot im Berufungsprozess vor dem Landgericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wegen zweifacher fahrlässiger Tötung muss der 46-Jährige 180 Tagessätze à 30 Euro - insgesamt also 5400 Euro - zahlen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. In erster Instanz hatte das Amtsgericht gegen den Piloten der Cessna T 208H eine neunmonatige Haftstrafe auf Bewährung verhängt. Dagegen hat der Mann Berufung eingelegt, weil er mit einer solchen Strafe seinen Beruf nicht mehr ausüben darf.

Dramatische Rettung im Hafen

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Unfall im Hamburger Hafen hatte im August 2009 für Entsetzen gesorgt: Das Wasserflugzeug hatte sich bei der Landung überschlagen und trieb kopfüber im Hafenbecken. Die Kabine mit den beiden Passagieren lief voll Wasser. Immer wieder war der Pilot unter Wasser getaucht, um die 54 Jahre alte Touristin und ihren drei Jahre älteren Mann zu finden. Die Eheleute aus Ganderkesee bei Bremen starben später im Krankenhaus. Im Prozess gab der Pilot laut Medienberichten zu, nach einem Tankstopp am Flughafen Fuhlsbüttel das Fahrwerk für eine Wasserlandung nicht eingefahren zu haben. (dpa)

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