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Radio Hamburg

Esso-Häuser an Reeperbahn

Mieterinitiative zeigt Bayerische Hausbau an

Hamburg, 08.10.2013
Esso Häuser 950x720

Die Esso-Häuser an der Hamburger Reeperbahn sorgen schon seit Jahren für Ärger.

Die Initiative Esso-Häuser will die Gebäude bewahren und die Mieter schützen. Die Bayerische Hausbau plant dagegen den Abriss.

Im jahrelangen Streit um die vom Abriss bedrohten Esso-Häuser an der Hamburger Reeperbahn hat eine Mieterinitiative den Besitzer angezeigt. Rechtsanwalt Bernd Vetter erklärte, er habe beim Leiter des Bezirksamts Mitte, Andy Grote (SPD), Anzeige gegen das Immobilienunternehmen Bayerische Hausbau erstattet - wegen massiver Verstöße gegen das Hamburgische Wohnraumschutzgesetz.

"Die Bayerische Hausbau hat massiv und vorsätzlich die Esso-Häuser verfallen lassen." Das Unternehmen hat das Areal 2009 gekauft, will die alten Gebäude abreißen und mehr als 200 neue Wohnungen sowie Gewerbeeinheiten bauen. Die Initiative Esso-Häuser dagegen will die Gebäude bewahren und die Mieter schützen. Der Anwalt fordert, dass das Bezirksamt eine Geldbuße von 50.000 Euro gegen die Bayerische Hausbau verhängt und anordnen soll, dass die Esso-Häuser instand gesetzt werden müssen. Außerdem sollen Bau- und Abrissgenehmigung versagt werden. "Die Bayerische Hausbau darf für ihr rechtswidriges Handeln nicht noch belohnt werden."

Verhärtete Fronten

Wer das gezielte Herunterwirtschaften von Häusern als legitimes Geschäftsmodell betrachte, gegen den müsse vorgegangen werden, verlangt die Initiative. Der teils marode Zustand der Esso-Häuser liege Gutachten zufolge an der "jahrelangen oder sogar jahrzehntelangen Vernachlässigung der Instandsetzungspflichten durch die Eigentümer", heißt es in der Mitteilung. "Die jetzige Eigentümerin, die Bayerische Hausbau, muss sich dabei nach den gesetzlichen Vorschriften auch die Versäumnisse der Voreigentümer zurechnen lassen, da sie die Häuser in Kenntnis der Zustände erworben und damit die Verantwortung übernommen hat." (dpa)

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