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Radio Hamburg

Ihre Meinung ist gefragt

Mehr Count-Down Ampeln für Hamburg?

Hamburg, 24.10.2013
Count-Down Ampel

Eine der Count-Down Ampeln in Hamburg steht am Hauptbahnhof an der Spitalerstraße.

Der Hamburger Senat ist gegen eine Aufrüstung der Count-Down Ampeln in unserer Stadt? Was sagen Sie? Geldrauswurf oder Lebensretter?

Sie stehen am Gänsemarkt, Ballindamm in Poppenbüttel und auch in der Spitalerstraße: Die Count-Down Ampeln.

Was macht die Count-Down Ampel besonders?

Sie zeigen dem Fußgängern an, in wie vielen Sekunden die Ampel wieder auf Grün springt und sollen damit Rotläufer und damit verbundene Unfällen vorbeugen. Doch dienen sie wirklich ihrem Nutzen? Oder ist die Umrüstung der Ampeln zur Countdown-Funktion rausgeschmissenes Geld?

Hamburger Senat will keine weiteren Count-Down Ampeln

Eine Anfrage an den Senat hat nun ergeben, dass sie für die runterzählenden Ampeln keine Zukunft sehen: "…aufgrund der hohen Kosten im Verhältnis zu den relativ geringfügigen Verbesserungen bei der Beachtung der Signalisierung hat die seinerzeit zuständige Behörde entschieden, auf weitere Restzeitanzeigen zu verzichten." Die Kosten liegen je nach Anlagengröße zwischen 50.000 und 300.000 Euro.

Der ADAC zieht positives Resultat

Der ADAC steht den Count-Down Ampeln für Fußgänger positiv gegenüber. Sie sollen den Fußgänger mehr Informationen geben, wann die nächste Grünphase beginnt und damit die Anzahl der Personen, die bei Rot die Straße überqueren, reduzieren.

"In Hamburg wurden die Auswirkungen der Restzeitanzeigen wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse für den Fußgänger-Countdown waren positiv: Die Zahl der so genannten „Rotläufer“ nahm deutlich ab", heißt es in einem Schreiben vom ADAC im Juli 2013. Bereits 2007 seien Studien der HafenCity Universität Hamburg zu einem positiven Ergebnis gekommen. Sie können die Anzahl von Unfällen reduzieren.

Berlin testet Count-Down Ampeln seit September 2013

Im Ausland sind Count-Down Ampeln für Fußgänger und den Kfz-Verkehr weit verbreitet, so etwa in China, Japan, Thailand sowie in den USA und Kanada.

Auch in Berlin werden seit September dieses Jahres Count-Down Ampeln getestet. Die Berliner-Version zeigt jedoch keine Sekunden an, sondern einen Zebrastreifen, der mit der Zeit immer weiter erlischt und damit das aufkommende Grüne-Männchen andeutet.

Ein Jahr lang sollen die Count-Down- und Blinksignale eingesetzt werden, dann soll entschieden werden, ob sie sich bewährt haben. Die Umrüstung der 39 Ampelelemente in Berlin kostete die Stadt 90.000 Euro.

(vun)

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