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Radio Hamburg

Kohlekraftwerk Moorburg

Feuer endlich gelöscht

Hamburg, 03.10.2013
Kohlekraftwerk, Moorburg, Brand

Das Feuer im Moorburger Kohlekraftwerk ist nach fünf Tagen Dauereinsatz der Feuerwehr gelöscht.

Nach fünf Tagen ist die schwelende Kohle im Kraftwerk Moorburg endlich gelöscht.

In einem Lager hat sich Kohle vergangenen Freitag (30.09.) zu einer kritischen Temperatur aufgeheizt. 

Druck entzündet Kohleberge

Weil das Kohlekraftwerk Moorburg erst in der Inbetriebnahmephase ist, wird die Kohle nicht so schnell verbraucht und lagert deshalb länger. Durch den großen Druck in den Kohlebergen kann sich die Kohle selbst entzünden.

Fünf Tage Dauereinsatz

Nach fünf Tagen hat die Hamburger Feuerwehr ihren Einsatz im Kraftwerk Hamburg-Moorburg beendet. Der seit vergangenen Freitag (02.10.) vermutete "Hot Spot" in einem Kohlebunker ist nach Angaben der Feuerwehr beseitigt. "Das ist alles abgetragen und bekämpft", sagte ein Sprecher am frühen Donnerstagmorgen. Ein "Hot Spot" ist eine Stelle, an der Kohle heiß geworden ist. Das kann zu einem Brand führen.

Löscharbeiten abgeschlossen

Um eine Entzündung zu verhindern, hatten die Einsatzkräfte in den vergangenen Tagen im Kohlekreislager 2 zwischen 50 000 und 70 000 Tonnen Kohle teilweise ausgelagert und mit Binnenschiffen zum Heizkraftwerk in Wedel transportiert. Am Mittwochnachmittag waren sie dann bis zu der kritischen Stelle vorgedrungen und hatten die betroffene Kohle mit Wasser gelöscht und abgetragen.

Entsorgung der Kohle

Die Kohle soll nun in einer Verbrennungsanlage in Brunsbüttel entsorgt werden. Ein weiterer "Hot Spot", der am Montag im Kohlekreislager 1 entdeckt worden war, konnte binnen zwei Stunden mit Wasser abgekühlt werden. Nach Angaben der Feuerwehr bestand keine Gefahr für Umwelt und Bevölkerung.

(dpa/kru)