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Radio Hamburg

Lampedusa-Flüchtlinge

Klage gegen die Hamburger Polizei

Flüchtlinge in Hamburg

Die Kontrolle der Italien-Flüchtlinge durch die Hamburger Polizei beschäftigt jetzt ein Gericht. Einer der Männer hat die Polizei verklagt.

Ein Flüchtling der Lampedusa-Gruppe hat jetzt die Hamburger Polizei wegen der jüngsten Kontrollen verklagt.

Die Kontrolle der Italien-Flüchtlinge durch die Hamburger Polizei beschäftigt jetzt ein Gericht. Einer der Männer hat die Polizei verklagt. Er habe mehr als sieben Stunden im Gewahrsam der Polizei verbracht, man habe seine Fingerabdrücke abgenommen und ihn fotografiert. Dabei habe er sich bei der Kontrolle ausweisen können, sagte dessen Anwältin Cornelia Ganten-Lange am Freitag. Das Vorgehen der Polizei sei damit unrechtmäßig. Die Klage soll als Muster für vergleichbare Fälle dienen.

Die Flüchtlinge appellierten an die Bevölkerung, sie stärker zu unterstützen. Gleichzeitig distanzierten sie sich von den teilweise gewaltsamen Demonstrationen der vergangenen Woche.

Lest auch: Flüchtlingspolitik: Erneute Ausschreitungen in Hamburg

Am Donnerstagabend (17.10.) haben sich rund 500 Aktivisten am Gänsemarkt zu einer nicht angemeldeten Demonstratio ...

Demo am Dammtor

Unterdessen hat ein Großaufgebot der Bundespolizei am Freitag den Hamburger Dammtorbahnhof gesichert. Hintergrund war eine geplante Demonstration von Unterstützern der sogenannten Lampedusa-Flüchtlinge. Linke Aktivisten hatten im Internet angekündigt, den Bahnhof am Freitagvormittag für zwei Stunden zu blockieren. Bis zum frühen Mittag lief der Bahnverkehr laut Bundespolizei jedoch ohne Probleme. Es waren lediglich kleine Gruppen im Bahnhof unterwegs, die wenigen Demonstranten riefen kurzzeitig Parolen wie "Kein Mensch ist illegal - Bleiberecht überall" oder "Stoppt die rassistischen Kontrollen".

Die Bundespolizei war mit zahlreichen Kräften vertreten. Auch Hunde waren im Einsatz. An den Eingängen gab es Kontrollen. Die Menschen, die den Bahnhof betreten, müssten eine "plausible Reise- oder Einkaufsabsicht" nachweisen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Zum Teil wurden Reisende von zwei Beamten zur S-Bahn begleitet. An den Eingängen kam es immer wieder zu Wortgefechten, wenn Leuten, die äußerlich dem linken Spektrum anzugehören scheinen, der Zutritt verweigert wurde. Auch an den benachbarten Bahnhöfen war die Bundespolizei nach Darstellung des Sprechers mit verstärkten Kräften im Einsatz.

(lhö/dpa)

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