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Radio Hamburg

Mehr moderner Wohnraum

Hausbesetzung durch Senioren

Hamburg, 02.10.2013
RHH - Expired Image

Senioren der Gruppe "Altersstarrsinn/ Wohnkollektiv 50plus" kämpfen für modernen Wohnraum. (Archivbild)

Senioren aus dem Projekt Altersstarrsinn haben am Dienstag (01.10.) eine Etage eines Geschäftsgebäudes in Ottensen symbolisch besetzt.

Während am Wochenende tausende junge Hamburger, darunter Studenten und Auszubildende, gegen den Mangel an bezahlbarem Wohnraum demonstriert haben, sind gestern zum selben Thema nun deutliche ältere auf die Straße gegangen.

Wir wollen hier wohnen

Die Gelenke haben schon einiges mitgemacht, aber heute muss es noch einmal sein: Mit Kichern und Stöhnen gehen etwa 20 Hamburger im Eingang des Geschäftshauses "Vivo" in die Knie. "Wir wollen hier wohnen!", skandieren sie, und: "Vivo zu Wohnraum!" Sie sind alle um die 60 - und sie besetzen das Gebäude mitten in Hamburg. "Nur symbolisch", sagt Sprecherin Regula Bott. «Und wer holt uns jetzt wieder hoch?", ruft eine Frau. Sie helfen sich gegenseitig. Und das ist auch der Plan für ihr gemeinsames Haus. Hinter der Aktion im Stadtteil Ottensen steht das Projekt "Altersstarrsinn/Wohnkollektiv 50 plus". 

Worum geht es?

Gründungsmitglied der Initiative "Altersstarrsinn"  Marion Pein erklärt, worauf sie aufmerksam machen wollen: "Das wir Wohnraum für ältere, alleinstehende Menschen suchen und wir wünschen uns ein genossenschaftliches, gemeinsames Wohnen im Alter und eine wohlwollende Prüfung durch den eigentümer, das ist die Stadt Hamburg, zu welchen Konditionen ist es möglich den dritten Stock des Vivo-Gebäudes umzuwandeln in Wohnungen."

Laut Angaben der Initiative hat Bürgermeister Scholz diese Prüfung bereits zugesagt, passiert ist aber offenbar noch nichts.

(dw/rh/dpa/kru)