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Radio Hamburg

Proteste gehen weiter

Vandalismus im Alsterhaus

Hamburg, 20.10.2013
Alsterhaus, Hamburg, Jungfernstieg

Eine Gruppe von Demonstranten zerstören Taschen und Parfüm-Flaschen im Alsterhaus am Jungfernstieg. Es entsteht ein Schaden von 6.000 Euro.

Die Proteste gegen die Abschiebung der Lampedusa-Flüchtlinge gehen weiter. Am Samstag (19.10.) randalierten nun Demonstranten im Alsterhaus.

Die Demonstrationen, um das Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge gehen weiter. Nach den friedlichen Protesten am Freitagabend, ist es am Samstag (19.10.) erneut  zu Ausschreitungen gekommen.

6.000 Euro Schaden im Alsterhaus

Etwa 30 Menschen versammelten sich auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz am Gänsemarkt. Ein großer Teil von ihnen marschierte Richtung Alsterhaus. Dort kam es zu Vandalismus. Die Gruppe zerstörte gezielt Taschen und Parfüm-Flaschen. Der Schaden beläuft sich auf circa 6.000 Euro.

Schon am letzten Dienstag (15.10.) war es bei Protesten zu Ausschreitungen gekommen. In der Schanze hatten sich rund 1000 Demonstranten versammelt und mit äußerst aggressiver Stimmung gegen die Abschiebung der Flüchtlinge protestiert.

Senat zeigt Härte

Die Plakate der Demonstranten zeigen deutlich, was sie von der Abschiebungs-Politik des Senates halten: "Olaf, halt`s Maul", "Wir kämpfen für unser Recht" oder "Rassische Kontrollen und Polizeigewalt stoppen."

Während die einen an das Herz von Hamburgs Bürgermeister Scholz appellieren, andere wiederum den Schutz der Lampedusa-Flüchtlinge mit Krawallen durchsetzen wollen, setzt der SPD-Senat auf Härte. Zwischentöne gibt es nicht. Vandalismus sei absolut unakzeptabel.

Es gebe für die vorwiegend aus Westafrika, Ghana, Mali oder von der Elfenbeinküste stammenden Männer in Hamburg "keine dauerhafte Perspektive", sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) schon im Juni und lässt dies nun von seinem Innensenator Michael Neumann (SPD) in die Tat umsetzen.

Rund drei Wochen nach der Bundestagswahl hat die Polizei begonnen, gezielt Afrikaner zu überprüfen, ob sie illegal in Deutschland sind. Er habe jetzt handeln müssen, verteidigt Neumann sein Vorgehen. Alle Gespräche hätten zu nichts geführt.

(vun/dpa)

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