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Radio Hamburg

Reemtsma-Entführer

Thomas Drach - Ohne Fußfessel ins Ausland

Hamburg, 22.10.2013

Der Reemtsma-Entführer Thomas Drach beim Verlassen des Gefängnisses Hamburg-Fuhlsbüttel.

Für den Reemtsma-Entführer gelten nach Verbüßung seiner Haftstrafe strenge Auflagen in Deutschland. Doch er ist offenbar schon im Ausland.

Der Reemtsma-Entführer Thomas Drach will nach seiner Haftentlassung im Ausland leben. Wo er sich zurzeit genau aufhält, ist nicht bekannt. Allerdings hat er Deutschland inzwischen Richtung Niederlande verlassen.

Drach hat 15 Jahre hinter Gittern gesessen und ist gestern Morgen (21.10.) aus dem Gefängnis in Hamburg-Fuhlsbüttel entlassen worden. In Deutschland gelten - auch nach seiner Freilassung - strenge Auflagen für Thomas Drach, dazu zählt das Tragen einer Fußfessel. Weil er aber angekündigt hat, dass er ins Ausland geht, ist ihm die elektronische Fußfessel gar nicht erst angelegt worden.

Kein Rechtsanspruch auf Visum und Reisepass

Die strengen Auflagen hier in Deutschland gelten bis zu fünf Jahre nach Drachs Entlassung und können unter bestimmten Voraussetzungen auch noch verlängert werden.

Eine weitere Frage ist, ob der Reemtsma-Entführer versuchen wird, an das Lösegeld zu gelangen, das im außereuropäischen Ausland vermutet wird. Sollte das wirklich so sein, dürfte Drach nicht so einfach an die Millionen rankommen, denn er besitzt keinen Reisepass. Den müsste er beantragen, hat aber keinen Rechtsanspruch auf die Ausstellung. Er kann sich also nur im EU-Raum legal bewegen.

Aus Nord- und Südamerika, Australien und Neuseeland liegen schon Hinweise vor, dass er dort nicht erwünscht ist und folglich auch kein Visum erhält. Absolut sicher ist das aber nicht. (apr)

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