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Radio Hamburg

Rote Flora

Wirbel um Umbaupläne am Schulterblatt

Hamburg, 08.10.2013
Hamburg, Schanze, Rote Flora, Markt, Hamburg Marketing

Verwirrung um die Rote Flora. Der Eigentümer Klausmartin Kretschmer will das Gebäude angeblich verkaufen.

Die Aktivisten der Flora nennen die Pläne "grotesk". Die Wahrscheinlichkeit gering, dass die Stadt den Neubau am Schulterblatt genehmigt.

Ein modernes Konzerthaus mit Tiefgarage und Kita - das plant Rote-Flora-Eigentümer Klausmartin Kretschmer angeblich. Die Aktivisten der Flora nennen die Pläne "grotesk" und kündigten Widerstand an. Und tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass die Stadt den Neubau am Schulterblatt genehmigt. Der Bezirk Altona hat nämlich eigene Pläne. Im neuen Bebauungsplan „Sternschanze 7“ will er festlegen, dass die Flora auch künftig nur als Stadtteil-Kulturzentrum genutzt werden darf. 

Der Eigentümer kann das Gebäude demnach zwar möglicherweise verändern, auch abreißen und neu aufbauen - aber die Nutzung zu kommerziellen Zwecke bleibt ausgeschlossen, wenn der Plan so durchkommt.

Kretschmer wollte verkaufen

Tatsächlich hat Eigentümer Kretschmer, der angeblich pleite ist, offenbar schon mehrfach versucht die Rote Flora zu verkaufen. 2001 hat er sie für 370.000 DM von der Stadt erworben. Der damalige Innensenator Ronald Barnabas Schill hat ihm seinerzeit zwölf Millionen Euro geboten, weil er die Flora räumen lassen wollte. Das hatte Kretschmer abgelehnt. 2011 ist das Vorkaufsrecht der Stadt ausgelaufen und der SPD-Senat hat halbherzige 1,3 Millionen Euro geboten - für Kretschmer zu wenig. Ein neues Angebot hat er bisher nicht bekommen.

(fr/rh/lhö)

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