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Radio Hamburg

Schlepper-Unglück

Bergung des Schleppers kann noch Tage dauern

Hamburg, 17.10.2013
Schlepper, Gesunken, Rissen, Diesel, Öl, Feuerwehr

Der Hafenschlepper sank am Mittwochnachmittag (16.10.) in der Elbe bei Rissen.

Der Hafenschlepper "Heinrich Hübbe", der am Mittwochnachmittag (16.10.) in der Elbe versunken ist, kann noch nicht geborgen worden.

Bei einem missglückten Manöver ist ein Schlepper auf der Elbe in Höhe der Insel Neßsand gesunken. Die "Heinrich Hübbe" war nach Polizeiangaben beim Anlegen am Bagger "Odin" mit einer Schute zusammengestoßen, hatte über das Heck Wasser
genommen und war gesunken.

Austretende Flüssigkeiten verunreinigen Elbe

Die beiden Besatzungsmitglieder konnten sich unverletzt retten. Der 25-jährige Maschinist sprang auf die Schute, der 27-jährige Kapitän rettete sich mit einem Sprung ins Wasser. Bei dem Unglück traten nach Polizeiangaben auch Flüssigkeiten aus und verunreinigten die Elbe. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers habe dies beim Überflug der Unglücksstelle festgestellt. "Dabei haben wir einen zerrissenen Fleckenteppich sehen können. Da sind Betriebsstoffe ausgetreten, aber nicht die Menge, die das Schiff an Bord hatte", sagte Polizeisprecher Holger Vehren. An Bord des Schlepper sollen etwa 4.800 Liter Diesel und 400 Liter Motoröl gewesen sein.

100 Liter Diesel ausgetreten

"Es sind maximal 100 Liter Diesel ausgetreten. Die Umweltbelastung ist minimal. Das Wetter macht auch mit, Wind und Regen tragen zur Verflüchtigung und Verflüssigung des Diesels bei", erklärte Volker Dumann von der Hamburger Umweltbehörde. Es habe zwar Meldungen von Seeschiffen über Diesel elbabwärts und eine Geruchsentwicklung gegeben, bei einer Absuche habe aber nichts festgestellt werden können. Der Unfallort sei auch die ganze Nacht über ausgeleuchtet worden. "Vorsorglich stehen aber zwei Container mit Schürzensperren bereit, um eventuell austretende Flüssigkeiten eingrenzen zu können", erklärte Dumann. Direkt nach dem Unfall hätten Sicherungsmaßnahmen wie Ölschlängel aufgrund der starken Strömung nicht ausgebracht werden können, teilte die Feuerwehr mit.

Schiffsverkehr nicht besonders beeinträchtigt

Am Donnerstagvormittag (17.10.) untersuchten Experten der Umweltbehörde, von Feuerwehr, Polizei und Hamburg Port Authority die Untergangsstelle. Am Nachmittag sollten dort Taucher eingesetzt werden. Erst danach wird über die Bergung und weitere Fragen entschieden. "Das kann dort noch mehrere Tage dauern", sagte Volker Dumann der dpa. Die Schifffahrt ist durch den Schlepperuntergang nicht beeinträchtigt, der Untergangsort liegt am Rande der Fahrrinne und ist bereits mit Tonnen markiert. Die "Heinrich Hübbe" liegt in 12 bis 14 Metern Tiefe am Hang der Fahrrinne. Großschiffe müssten am Unfallort aber mit verringerter Geschwindigkeit vorbeifahren, erklärte Polizeisprecher Vehren.

 

(dpa/mgä)

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