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Radio Hamburg

Tarifkonflikt im Einzelhandel

Hoffnung auf Lösung bis Weihnachten

Hamburg, 31.10.2013
Streik Hamburger Einzelhandel, Zara, H&M, 2013

Bis zum Weihnachtsgeschäft wollen Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter im Tariftsreit des Hamburger Einzelhandels eine Lösung gefunden haben.

Im Tarifkonflikt des Hamburger Einzelhandels nähern sich beide langsam Seiten an. Vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft soll es eine Lösung geben.

Die fünfte Verhandlungsrunde für rund 70.000 Beschäftigte des Hamburger Einzelhandels hat am Mittwoch keine Einigung gebracht. Allerdings seien mögliche Lösungen in dem Konflikt konstruktiv diskutiert worden, erklärte die Gewerkschaft Verdi. Beide Parteien hätten die Bereitschaft bekundet, sich noch vor dem Weihnachtsgeschäft zu einigen. "Dann steigt auch der Druck, zu einem Abschluss zu kommen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Arno Peukes. Er werte die jüngste Tarifrunde als Fortschritt.

Konkrete Lösung noch nicht klar

Als nächster Verhandlungstermin wurde der 25. November angesetzt. "Ich habe die Hoffnung, dass es dann zu einer Klartext-Lösung kommt", sagte auch Wolfgang Linnekogel, Geschäftsführer Hamburg beim Einzelhandelsverband Nord, mit Blick auf die dann sechste Tarifrunde. Am Mittwoch (30.10.) seien unterschiedliche Wege zu diesem Ziel diskutiert worden. "Wir sehen allerdings noch nicht, wie eine Lösung konkret aussehen kann", schränkte Linnekogel ein.

Lest auch: Tarif-Verhandlungen: Erneut Streik im Hamburger Einzelhandel angekündigt

Arbeitgeber und Gewerkschaften treffen sich zum fünften Mal, um über neue Tarifverträge für den Hamburger Einzelh ...

In dem Tarifkonflikt hatte es zuvor trotz vier Verhandlungsrunden seit Mai kaum Bewegung gegeben. Beide Parteien rangen darum, bei möglichen Veränderungen im Einkommen und bei der Einstufung verschiedener Tätigkeiten im Tarifvertrag zueinander zu finden. Verdi fordert für die Beschäftigen 150 Euro mehr im Monat, für Auszubildende 90 Euro. Die Arbeitgeber lehnen Lohnsteigerungen nach eigenen Angaben nicht grundsätzlich ab, wollen aber gleichzeitig verschiedene Berufsbilder im Tarifvertrag neu einstufen.

Abstufungen im Lohn befürchtet

Die bisherige Gruppierung sei nicht mehr zeitgemäß. Vor allem geht es dabei um die Kassierer. Sie sollen in Zeiten der Scanner-Kassen eine Stufe niedriger angesiedelt werden. Für bestehende Arbeitsverhältnisse boten die Arbeitgeber einen Bestandsschutz an. Auch hatten einige Unternehmen bereits die Einkommen ihrer Beschäftigten leicht angehoben - als Art freiwilliger Abschlag auf den Tarifabschluss, der später verrechnet werden soll. Die von Verdi geforderten Lohnzuwächse hatten sie mit Blick auf Konjunktur und Ertragslage allerdings für zu hoch gehalten. Die Arbeitnehmer hatten im Tarifkonflikt bereits mehrfach die Arbeit niedergelegt. Erst am Montag und Dienstag hatte es Warnstreiks gegeben. (dpa)

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