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Radio Hamburg

Nach tragischem Unglück

Schwimmwestenpflicht für Ruderer

Hamburg, 27.09.2013

Zukünftig müssen ab einer Wassertemperatur unter 15 Grad Celsius die lebensrettenden Westen getragen werden. 

Nach dem tragischen Unfall eines 13-jährigen Jungen, der im April dieses Jahres mit seinem Ruderboot auf der Alster kenterte und ertrank, müssen nun künftig Ruderer eine Schwimmweste tragen.

Schwimmwestenpflicht ist temperaturabhängig

Die Schwimmwestenpflicht gilt ab einer Wassertemperatur von unter 15 Grad Celsius für alle kenterungsgefährdeten Boote. Auf diese Richtlinie verständigte sich jetzt der Hamburger Ruderverband, um den Wassersport zukünftig etwas sicherer zu machen. "Der Unfall des Jungen hat uns sehr bestürzt. Er hat gezeigt, dass es nicht ausreicht, was bisher in puncto Sicherheit in den Vereinen umgesetzt wurde", sagte der Vorsitzende Jürgen Warner dem Hamburger Abendblatt.

Muskelkraft versagt nach wenigen Minuten

Die Schwimmweste soll dem Ruderer bei möglichem Kentern eine höhere Überlebenschance geben, da der menschliche Körper bei sehr niedrigen Wassertemperaturen schnell auszukühlen droht und die Muskelkraft, um sich aus eigener Kraft über Wasser zu halten nach wenigen Minuten versagt.

Für Schüler gilt ganzjährige Tragepflicht

Im Schulunterricht gilt seit dem schrecklichen Unfall eine jahresübergreifende Tragepflicht. So werden zukünftig, auch in heißen Monaten, die Kinder nicht ohne Schwimmwesten auf der Alster rudern dürfen. Eine generelle und undifferenzierte Schwimmwestenpflicht für Jedermann wäre unverhältnismäßig, da sie beim Rudern stören und die Bewegungsfreiheit behindern würde, so der Vorsitzende weiter.

Messung im Internet abrufbar

Die Temperaturmessung soll künftig an der Lombardsbrücke zwischen Binnen- und Außenalster mehrmals täglich stattfinden und im Internet für Wassersportler abrufbar sein.

(vun)

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