Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Urteil im Höltigbaum-Mord

Neuneinhalb Jahre Haft für Täterin

Hamburg, 02.09.2013
Höltigbaum, Mord, Rahlstedt, rtn

Eine 46-Jährige muss für neuneinhalb Jahre ins Gefängnis.

Eine 46-Jährige aus Hamburg, die den Vater ihres Verlobten erwürgt und zerstückelt hat, muss für neuneinhalb Jahre ins Gefängnis.

Das Hamburger Landgericht verurteilte die 46-Jährige am Montag unter anderem wegen Totschlags. Die Angeklagte hatte vor Gericht gestanden, den 85-Jährigen im September 2012 nach einem Streit am Geschirrspüler mit einem Judogriff attackiert zu haben. Den Tod des alten Mannes stellte sie aber als Unfall dar.

Leiche zerteilt und vergraben

Nach Anweisungen ihres Verlobten, Sohn des Opfers, habe sie dann die Leiche zerteilt und gemeinsam mit ihm die Körperteile in einem Hamburger Naturschutzgebiet vergraben.

Zehn Jahre Haft gefordert

Die Staatsanwaltschaft hatte zehn Jahre Haft unter anderem wegen Totschlags und Störung der Totenruhe gefordert. Die Verteidigung wollte dagegen eine Verurteilung zu fünf Jahren Gefängnis wegen Körperverletzung mit Todesfolge erreichen. Ursprünglich war die 46-Jährige wegen heimtückischen Mordes angeklagt. Eine Mordabsicht konnte ihr nach Ansicht der Staatsanwaltschaft aber nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden.

Streit zwischen Familienmitgliedern

Etwa ein Jahr vor der Tat waren die Angeklagte und ihr Verlobter in das Haus seiner Eltern in Hamburg-Rahlstedt gezogen. Dort soll eine vergiftete Atmosphäre geherrscht haben, immer wieder kam es nach Angaben von Zeugen zu Nörgeleien und Auseinandersetzungen. Ein Hobbyfotograf hatte Anfang Oktober vergangenen Jahres im Naturschutzgebiet Höltigbaum in Rahlstedt im Nordosten Hamburgs einen abgetrennten Arm gefunden und damit die Ermittlungen ausgelöst.

(dpa / ste)

comments powered by Disqus