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Radio Hamburg

Drama an den Landungsbrücken

Kind muss nach Sturz in die Elbe reanimiert werden

Hamburg, 28.04.2014
Landungsbrücken Kind vermisst

An den Landungsbrücken ist ein Kind ins Wasser gefallen. Es schwebt in Lebensgefahr.

Nachdem ein Kind in die Elbe gestürzt ist und von den Rettungsmannschaften entdeckt wurde, schwebt das Mädchen in Lebensgefahr.

Mit zahlreichen Kleinbooten der Feuerwehr, Booten der Wasserschutzpolizei und zwei Hubschraubern wurde am Montagmittag (28.04) nach einem 5-jährigen Mädchen gesucht, das kurz zuvor an den St. Pauli Landungsbrücken in die Elbe gefallen war. Das Kind wurde von Sanitätern vor Ort reanimiert und anschließend in eine Hamburger Klinik gebracht.

Suche rund um Brücke 1

Direkt an der Brücke 1 der Landungsbrücken war das Kind beim Spielen mit seiner Schwester in die Elbe gestürzt und nicht wieder aufgetaucht. Die Eltern saßen nicht weit entfernt in einem Restaurant. Ein Einzelhändler auf der Brücke hatte den Unfall zuerst bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Sofort suchte ein Großaufgebot aus Polizei, DLRG und Feuerwehr nach dem Mädchen. Nach 30 Minuten entdeckten zwei Feuerwehrmänner die 5-Jährige im Wasser treibend auf Höhe der Rickmer Rickmers zwischen zwei Pontons, wo sie aus dem Wasser geholt werden konnte. Das Kind wurde vor Ort von Helfern reanimiert und dann in eine Hamburger Klinik gebracht.

"Es sieht nicht gut aus"

Der Zustand des Kindes soll nach Angaben der Polizei kritisch sein. Das Mädchen schwebt mit schweren Verletzungen in Lebensgefahr und befindet sich derzeit im künstlichen Koma. "Es sieht nicht gut aus", erklärte ein Polizeisprecher am Dienstagnachmittag (29.04).

Vater ins Wasser gesprungen

Nach neusten Informationen der Polizei sind sowohl der Vater der 5-Jährigen als auch der Fahrgast einer Fähre  in die Elbe gesprungen, um das Kind zu retten. Nach kurzer Zeit mussten die beiden Männer allerdings völlig entkräftet von Passanten aus dem Wasser gezogen werden.

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Landungsbrücken gesperrt

Das Mädchen hatte mit seiner Familie einen Ausflug an die Landungsbrücken gemacht. Acht Familienangehörige mussten vom Kriseninterventionsteam betreut werden. Drei der Familienmitglieder seien mit einem Schock ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht worden. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war zunächst unklar. Die Landungsbrücken waren eine zeitlang für die Öffentlichkeit gesperrt. Auch der Schiffsverkehr auf der Elbe wurde für kurze Zeit unterbrochen.

 

 

(san/dpa)