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Radio Hamburg

Drogengeschäfte

33-Jähriger wegen Geldwäsche vor Gericht

Hamburg, 01.04.2014
Gericht, Justiz, Gerechtigkeit

Ein 33-Jähriger soll 3,3 Millionen Euro aus Drogengeschäften gewaschen haben.

Ein 33-Jähriger soll Geld in Millionenhöhe aus einem Drogengeschäft gewaschen haben und steht nun vor dem Hamburger Landgericht.

Die Anklage wirft ihm Geldwäsche und Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte vor.

3,3 Millionen Euro in die Schweiz gebracht

Der Mann soll von Mitte November 2009 bis Mitte Januar 2010 fast 3,3 Millionen Euro zum Geschäftsführer einer Firma in der Schweiz gebracht haben. Das Geld soll aus dem Verkauf von 500 Kilogramm Kokain stammen. Das Rauschgift war im November 2009 aus Paraguay im Hamburger Hafen eingetroffen. Die Millionen sollten laut Anklage in der Schweiz für die Drahtzieher des Drogengeschäfts gesichert und dann nach Südamerika weitergeleitet werden.

Rekordschmuggel: 1,2 Tonnen reines Kokain

Für den Prozess sind insgesamt fünf Verhandlungstage bis Mitte April geplant. Die Drogenbande, die die 500 Kilogramm Kokain von Südamerika nach Deutschland gebracht hatte, war nach Darstellung der Staatsanwaltschaft auch in den Rekordschmuggel von rund 1,2 Tonnen hochreinem Kokain verwickelt. Im April 2010 war ein Frachtcontainer aus Paraguay mit dem bisher größten Drogenfund Deutschlands im Hamburger Hafen angekommen.

Angeklagter legt Geständnis ab

Der Angeklagter gestand am Dienstag (1.04) vor dem Hamburger Landgericht, in der Schweiz fast 3,3 Millionen Euro aus einem Drogengeschäft gewaschen zu haben. "Ich bereue zutiefst, dass ich in diese Geschichte hineingeraten bin und mitgemacht habe", ließ der 33-Jährige seine Verteidigerin erklären. Im Gegenzug zu seinem Geständnis kann der Mann damit rechnen, zu einer Haftstrafe von höchstens vier Jahren und neun Monaten verurteilt zu werden. Alle Prozessbeteiligten - Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung - einigten sich auf diesen sogenannten Deal.

Er habe eine Geldquelle gebraucht, weil sich sein eigenes Import-Export-Unternehmen nur schleppend entwickelt habe, hieß es in der Erklärung des 33-Jährigen aus Paraguay. Um seine Ehefrau und seinen heute vierjährigen Sohn zu finanzieren, habe er dringend ein lukratives Geschäft gebraucht.

(dpa/mgä)

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