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Radio Hamburg

Hamburger Kliniken

Warnstreik an Hamburger Krankenhäusern

Hamburg, 08.04.2014
Streik, Verdi

Verdi hat die Pflegekräfte des UKE und der Hamburger Asklepios-Kliniken zum Warnstreik aufgerufen.

Ein Warnstreik der Pflegekräfte hat am Dienstag (8.04) die Krankenversorgung in Hamburg eingeschränkt. Verdi hatte zum Streik aufgerufen.

Rund 1.000 Krankenhaus-Mitarbeiter beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi an einer Kundgebung im Stadtteil St. Georg. Neun Krankenhäuser sind betroffen - eine Notfallversorgung sei aber gewährleistet.

Die Pflegekräfte am Hamburger UKE und den Asklepios Kliniken sollen nach dem Willen der Gewerkschaft Verdi besser entlohnt werden. Nach der ersten Tarifrunde hatte die Gewerkschaft zum Warnstreik aufgerufen.

"Mehrwert für Unternehmen - und für uns?"

"Der Arbeitgeberverband hat eine große Chance vertan", sagte Hilke Stein, die für Verdi die Verhandlungen führt. Die erste Forderung der Gewerkschaft habe der Krankenhaus Arbeitgeberverband (KAH) als überzogen bezeichnet und kein eigenes Angebot vorgelegt. "Die Arbeitgeber haben uns im Regen stehen lassen", sagte Stein. Auch viele Auszubildende beteiligten sich an der Demonstration. "Wenn ich aus Geldgier meine Zukunft verlier'» stand auf einem Banner, "Mehrwert für die Unternehmen - und für uns?" auf einem anderen. Die Azubis verlangen garantierte unbefristete Übernahmen und kleinere Ausbildungsklassen.

Höhere Nacht- und Bereitschaftszuschläge

Mit dem Aufruf reagieren die Arbeitnehmervertreter auf den Verlauf der ersten Tarifverhandlung Ende März. Die Gewerkschaft fordert für die rund 14.000 Beschäftigten eine Grunderhöhung der Gehälter um 150 Euro sowie einen zusätzlichen Einkommensanstieg um 3,5 Prozent. Weitere Forderungen sind höhere Nacht- und Bereitschaftszuschläge. Der Krankenhaus Arbeitgeberverband (KAH) hält die Tarifforderung mit einem - nach seinen Berechnungen - Gesamtanstieg von rund 10 Prozent für überzogen. Die Gewerkschaft bewege sich weit oberhalb der aktuell in Deutschland verhandelten vergleichbaren Tarifverträge, hatte der KAH mitgeteilt. Die Arbeitgeber legten noch kein eigenes Angebot vor. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 14. April angesetzt.

(dpa/mgä)

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