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Radio Hamburg

Ebola-Verdacht in Hamburg

UKE zufrieden mit Notfallabläufen

Hamburg, 11.08.2014
RHH - Expired Image

Das Wohnheim, in dem der Verdachtspatient lebt, wurde vorübergehend abgesperrt.

Am Wochenende war ein Mann mit dem Verdacht auf Ebola ins UKE gebracht worden. UKE, Tropenmediziner und Gesundheitsbehörde sind zufrieden. 

Ein Patient in Hamburg hat am Wochenende den ersten Ebola-Verdacht in Deutschland ausgelöst. Nach einigen Stunden Aufregung gab es aber Entwarnung: Der 28-Jährige sei nicht infiziert, gab das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) am Sonntag (10.08.) bekannt.

UKE, Tropenmediziner und Gesundheitsbehörde sind mit dem Krisenmanagement zufrieden. Hamburg hat den Härte-Test in Sachen Ebola bestanden, sagen sie, nachdem am Wochenende die Erkrankung eines erst kürzlich aus Westafrika eingereisten Afrikaners für Aufregung gesorgt hat. Die Notfallabläufe haben ihrer Ansicht nach funktioniert.

Verdachtspatient kam aus Sierra Leone

Der Afrikaner war am Samstagabend (9.08.) mit einem Infektionsrettungswagen in das Uni-Klinikum verlegt worden, nachdem er über Fieber und Erbrechen geklagt hatte. Er war vergangene Woche aus Sierra Leone zurückgekehrt. Das Wohnheim des Mannes - eine Unterkunft vorwiegend für Wohnungslose - wurde wegen des Verdachts für Stunden abgesperrt. 

Guinea schließt Grenzen

Seit Ausbruch der Epidemie starben in Westafrika etwa 1000 Menschen. Guinea - wo bis zum 6. August 367 Ebola-Tote gezählt wurden - schloss am Wochenende seine Grenzen. Es solle vermieden werden, dass Infizierte ins Land kommen, hieß es von der Regierung. Den nationalenNotstand auszurufen, sei aber nicht nötig, sagte Gesundheitsminister Remy Lamah. Der Ausbruch sei in Guinea unter Kontrolle. 

"Internationaler Gesundheitsnotfall" in Nigeria, Liberia und Sierra Leone

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Erklärung des Notstands als nötige Maßnahme bezeichnet, als sie die Epidemie am Freitag (8.08.) als Internationalen Gesundheitsnotfall einstufte. Nigeria folgte dem Aufruf, in den zwei anderen betroffenen Ländern Liberia und Sierra Leone war der Notstand bereits zuvor ausgerufen worden. 

Nigeria: Ebola-Opfer am Sterbeort beerdigen

In Nigeria wurde etwa verboten, Leichen über die nationalen Grenzen oder über die Grenzen der Bundesstaaten zu transportieren. Ebola-Opfer sollten an ihrem Sterbeort beerdigt werden. Das bevölkerungsreichste Land Afrikas ist von Ebola betroffen, seit am 20. Juli ein Berater der liberianischen Regierung in Lagos landete - und das Virus mitbrachte.

Mit einem millionenschweren Soforthilfeprogramm will Präsident Goodluck Jonathan nun eine weitere Ausbreitung verhindern. Ob dies gelingt, wird sich wegen der bis zu drei Wochen dauernden Inkubationszeit von Ebola erst noch zeigen. 

Lest auch: Ebola-Epidemie: Interview mit einem "Arzt ohne Grenzen"

Maximilian Gertler war drei Wochen im Ebolagebiet in Westafrika als Arzt tätig und beantwortet im Interview im Ra ...

Ebola-Patient in Spanien wird mit "ZMapp" behandelt

Aus Spanien wurde bekannt, dass der Ebola-Patient Miguel Pajares ebenfalls mit dem experimentellen Medikament "ZMapp" behandelt wird. Wie die staatliche Nachrichtenagentur EFE am Sonntag unter Berufung auf Angehörige des Geistlichen berichtete, haben die Ärzte damit begonnen, dem 75-Jährigen das Mittel zu verabreichen.

(dpa/mgä)

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