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Radio Hamburg

Hamburger Traditionsreederei

Schwere See für Hapag Lloyd

Hamburg, 12.08.2014
Hapag Lloyd

Containerverladung im Hamburger Hafen.

Im ersten Halbjahr 2014 hat das Unternehmen rund 173 Millionen Euro Minus gemacht - 100 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Hapag-Lloyd kann nicht gegen die Krise in der Schifffahrt ansparen. Der Preiskampf im Containergeschäft und der schwache US-Dollar machen der Linienreederei weiter schwer zu schaffen. Obwohl die Transportmenge im ersten Halbjahr um fast sechs Prozent stieg, ging der Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um gut vier Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zurück, teilte das Unternehmen am Dienstag (12.08) in Hamburg mit.

Die rote Zahlen

Das operative Ergebnis sackte von rund plus 14 Millionen Euro im Vorjahr auf ein Minus von 74 Millionen Euro. Unter dem Strich wuchs der Verlust von 73 Millionen auf 173 Millionen Euro, auch wegen Sonderkosten für die geplante Fusion mit der Containersparte der chilenischen Reederei CSAV. Mit der Fusion, die bis Ende des Jahres unter Dach und Fach sein soll, will Hapag-Lloyd nochmals um die 200 Millionen Euro jährlich einsparen. Es fehlen noch die Freigaben von rund einem Dutzend Kartellbehörden weltweit. Die Frachtrate für den Transport eines Containers ging im Durchschnitt noch einmal von 1522 auf 1424 Dollar (1063 Euro) zurück, also um 98 Dollar. Dagegen konnte Hapag-Lloyd auf der Kostenseite 57 Dollar je Container einsparen und hatte damit Aufwendungen von 1372 Dollar.

Das Ziel: Am Ende des Jahres im Plus stehen

"Dass wir trotz der deutlichen Kosteneinsparungen unter dem Strich dieses unbefriedigende Ergebnis haben, lag an der enttäuschenden Entwicklung der Raten in allen Fahrtgebieten", sagte der neue Vorstandsvorsitzende Rolf Habben Jansen. Nach dem schlechten ersten Halbjahr erwarte Hapag-Lloyd trotz der unverändert angespannten Umfeldes im zweiten Halbjahr ein besseres Ergebnis und wolle am Ende des Jahres zumindest operativ im Plus stehen.

(dpa/mej)

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