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Radio Hamburg

Seilbahn-Bau

Nur geringe Wahlbeteiligung

Hamburg, 25.08.2014
Seilbahn, Elbe, Musicaltheater

Obwohl das Seilbahn-Projekt hoch umstritten ist, hat nur rund ein Viertel der Wahlberechtigten im Zuge des Bürgerentscheids abgestimmt.

Gut 55.000 Bewohner des Bezirks Mitte haben über den Bau einer Seilbahn über die Elbe abgestimmt. Sie soll von St. Pauli zu den Musicaltheatern im Hafen schweben.

Sie soll auf 80 Meter hohen Stützen vom Heiligengeistfeld über die Elbe zu den Musicaltheatern im Hafen führen. Das Unternehmen Stage Entertainment will mit dem österreichischen Seilbahnbauer Doppelmayr 35 Millionen Euro in die 1,5 Kilometer lange Strecke investieren. Das Ergebnis der Abstimmung, zu der rund 200.000 Wahlberechtigte im Bezirk Hamburg-Mitte aufgerufen waren, wird am Mittwoch erwartet. Über den Erfolg entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Der Bürgerentscheid wirkt wie ein Beschluss der Bezirksversammlung.

Geteilte Meinungen zum Bau

Die Befürworter halten die Seilbahn für ein modernes, umweltfreundliches Transportmittel. Sie hoffen, dass die Seilbahn schon in zwei Jahren fertig sein könnte. Die Gegner hingegen sehen in dem Projekt keine Bereicherung für die Hansestadt, sondern Konzerninteressen am Werk. Eine Initiative gegen die Seilbahn befürchtet Nachteile für die Anwohner durch erhöhte Touristenströme und zusätzlichen Verkehr. Außerdem zerstöre die Bahn mit ihren 80 Meter hohen Stützen das Stadtbild. Auch in der Bezirksversammlung hatte sich eine Mehrheit deutlich dagegen ausgesprochen.

Seilbahnbauer will für gemeinnützige Zwecke spenden

Für Diskussionen hatte außerdem die Ankündigung von Doppelmayr gesorgt, zehn Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke im Bezirk Mitte spenden zu wollen, sollte die Bahn in Betrieb gehen. Auch Befürworter halten die Art und Weise, wie die Spendenaktion vermittelt wurde, für unglücklich. Auch wird es vermutlich nicht dazu kommen. Der Bezirk dürfe das Geld voraussichtlich nicht annehmen, sagte ein Sprecher des Bezirksamtes.

(dpa / ste)

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