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Radio Hamburg

Wachstum: Hamburger Hafen

Rekordumschlag von 10 Millionen TEU möglich

Hamburg, 18.08.2014
AIDA am Hafen

Der Hamburger Hafen hofft auf einen Rekordumschlag mit knapp 10 Millionen TEU.

Der Hamburger Hafen befindet sich momentan wieder auf Erfolgskurs. Der Containerumschlag erhöhte sich im ersten Halbjahr um 6,8 Prozent.

Der Hamburger Hafen steuert auf Rekordkurs und wächst wieder kräftig. Der Güterumschlag legte im ersten Halbjahr um 6,6 Prozent auf 72,6 Millionen Tonnen zu, teilte die Marketing-Gesellschaft des Hafens am Montag (18.08.) in der Hansestadt mit.

Rekordumschlag wie 2007 und 2008?

Der wichtige Containerumschlag im größten deutschen Hafen erhöhte sich um 6,8 Prozent auf 4,8 Millionen Standardcontainer (TEU). Damit habe der Hamburger Hafen seinen Marktanteil unter den großen Containerhäfen Nordwesteuropas von 25,7 auf 26,7 Prozent ausbauen können, wodurch der Hafen am Jahresende den bisherigen Rekordumschlag der Jahre 2007 und 2008 mit jeweils knapp 10 Millionen TEU erstmals wieder erreichen könnte.  Bereits in den ersten drei Monaten hatte der Güterumschlag des Hamburger Hafens gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um mehr als acht Prozent zugelegt.

Entscheidend ist die Elbvertiefung

Vor allem der Warenaustausch mit China, dem bei weitem wichtigsten Handelspartner des Hafens, zog wieder kräftig an. Die Ukraine-Krise könnte sich allerdings in den kommenden Monaten als Wachstumsbremse erweisen. Entscheidend für die Zukunft des Hafens wird die Vertiefung und Verbreiterung der Fahrrinne, weil immer mehr Riesenschiffe mit 12.000 Containern und mehr nach Hamburg kommen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat mehrere Tage über die Elbvertiefung verhandelt und will am 2. Oktober über die Klagen der Umweltverbände gegen das Projekt entscheiden.

Chinesische Häfen auf den ersten Rängen

Momentan befindet sich Hamburg weltweit auf Rang 16 der größten Containerhäfen. Ganz oben auf der Liste? – beinahe die gesamte chinesische Landkarte. Shanghai, Shenzhen, Hongkong, Ningbo, Qingdao, Guangzhou - allein sechs der globalen Top-Ten-Häfen im Jahr 2013 liegen im Reich der Mitte.
"Das spiegelt die wirtschaftliche Entwicklung Asiens wider", sagt Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe. "Es ist ja nicht so, dass die deutschen Häfen schrumpfen, sondern die asiatischen Häfen wachsen schneller."
Die europäischen Häfen – allen voran Rotterdam und Hamburg – konzentrieren sich nun auf den Ausbau ihrer Infrastruktur, um irgendwann auch einmal asiatische Dimensionen zu erreichen.

(dpa/pgo)

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