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Radio Hamburg

Airbus

Steht der A380 vor dem Aus?

Hamburg, 11.12.2014
Lufthansa, A380, Pressebild

In Hamburg werden die A380 an Kunden aus Europa und Nahost ausgeliefert.

Die Airbus-Konzernspitze selbst brachte ein mögliches Ende des Vorzeigefliegers und weltgrößten Passagierflugzeugs wegen mangelnder Nachfrage ins Gespräch.

Beim Flugzeugbauer selbst will man von einem drohenden Aus des einst so gefeierten Airbus A380 nichts wissen. "Es ist sicher, dass wir die A380 eines Tages mit sparsameren Triebwerken versehen, und irgendwann wird es auch eine verlängerte Version des Flugzeugs geben", versicherte Airbus-Flugzeugbauchef Fabrice Brégier am Donnerstag (11.12.) vor Investoren in London. Dieser Beruhigungsversuch verpuffte jedoch zunächst bei den Anlegern. Der Einbruch der Airbus-Aktie setzte sich fort.

Vorzeigeflieger A380 vor dem aus?

Die Führungsetage vom Mutterkonzern Airbus Group hatte Zweifel an der Zukunft der A380 geweckt. Finanzchef Harald Wilhelm sprach gar von einem möglichen Aus, wenn sich der Riesenflieger nicht rechnet. Seit Längerem finden Riesenflieger wie auch der Jumbo-Jet von Boeing am Markt nur wenige Käufer. Gefragt sind stattdessen kleinere sparsame und kostengünstigere Langstreckenflugzeuge. Wilhelm hatte bei der Investorenveranstaltung einen Tag zuvor angekündigt, das doppelstöckige Flugzeug aufgrund des schwierigen Kampfes um Neukunden, ab dem Jahr 2018 entweder mit sparsameren Triebwerken aufzuwerten oder die Produktion einzustellen.

Auslieferung des A350 verschoben

Die Auslieferung des kleineren Flugzeugbruders A350, der das erste neue Airbus-Modell seit dem Riesenflieger A380 ist, ist währenddessen auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Gründe dafür sind nicht bekannt. Das Flugzeug, dessen Teile größtenteils aus Hamburg kommen, kann mehr als 300 Passagiere über eine Distanz von 14.500 Kilometern transportieren und soll besonders dem Dreamliner von Boeing Konkurrenz machen.

(dpa/ jmü)

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