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Radio Hamburg

Blankenese

15-Jähriger durch Kopfschuss verletzt

Blankenese, 12.12.2014
Pistole, Waffe, Munition

Ein 15-Jähriger hat sich am Freitag (5.12.) mit der Waffe seines Vaters in den Kopf geschossen (Symbolbild).

Ein Schüler aus Blankenese hat sich mit der Pistole seines Vaters in den Kopf geschossen. Nun ermittelt die Polizei gegen den Vater.

Der Vorfall soll sich bereits am vergangenen Freitag (5.12.) ereignet haben, nun gibt es erste Hintergrundinformationen.

Polizei geht von Unfall aus

Hinweise darauf, dass Felix versuchte sich umzubringen, gebe es nicht und weder der Schulleitung noch seinen Mitschülern sei aufgefallen, dass der Junge unter Leistungsdruck gestanden oder Probleme gehabt habe. Schulleiterin Ingrid Herzberg sagte gegenüber der "Hamburger Morgenpost", dass am Montag (8.12.) die Schüler informiert worden seien. Sie reagierten tief betroffen und malten ein Plakat für ihren Mitschüler. Auch seien Mitarbeiter des Zentrums für Gewaltprävention in der Schule gewesen. "Diese standen drei Tage lang für Gespräche mit den Schülern zur Verfügung", erzählt die Schulleiterin weiter.

Mitschüler beten für Felix

Seine Mitschüler beschreiben den 15-Jährigen laut Bericht als zurückhaltend, aber nicht als Einzelgänger. Außerdem soll er sich Gedanken über das nächste Schuljahr gemacht, und im schulischen Bereich auch fleißig gewesen sein.

Waffe war im Elternhaus

Besonders dramatisch: Die Waffe, mit der Felix sich die Verletzung zuzog, soll aus dem Elternhaus des Jungen stammen - laut MOPO hege der Vater eine besondere Leidenschaft für Militärgegenstände. Wie der Junge an die Waffe des Vaters gelangen konnte, klärt nun die Polizei. Befragen können die Beamten den Jungen nicht, da er zur Zeit schwer verletzt auf der Intensivstation im Koma liegt.

Ermittlungen gegen Vater

Jetzt werde gegen den Vater ermittelt, weil er die Waffe vermutlich nicht ordnungsgemäß sicher verwahrt habe. 

(lsc/kl/rh)