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Radio Hamburg

Fall Yagmur

Verurteilter Vater verzichtet auf Revision

Hamburg, 02.12.2014
RHH - Expired Image

Yagmurs Vater verzichtet auf Revision und akzeptiert das Urteil.

Der Vater der zu Tode misshandelten 3-jährigen Yagmur aus Billstedt akzeptiert seine Verurteilung zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren.

Der Vater der zu Tode misshandelten kleinen Yagmur aus Hamburg will seine Verurteilung zu einer Haftstrafe nicht anfechten. Sein Mandant nehme die Strafe von viereinhalb Jahren Haft an, sagte der Verteidiger Carsten Kerschies am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Er möchte zur Ruhe kommen."

Lebenslange Haftstrafe für Mutter

Die Mutter der dreijährigen Yagmur und die Staatsanwaltschaft hatten zuvor angekündigt, in Revision zu gehen. Das Landgericht hatte die 27-Jährige in der vergangene Woche zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen verurteilt. Die Anklagebehörde will erreichen, dass die besondere Schwere der Schuld festgestellt wird. Damit wäre eine Entlassung nach der Mindesthaftzeit von 15 Jahren ausgeschlossen.

Tod nach schwerer Misshandlung

Das Urteil gegen den Vater will die Staatsanwaltschaft dagegen nicht anfechten. Die dreijährige Yagmur war kurz vor Weihnachten 2013 in der Wohnung ihrer Eltern an den Folgen schwerer Misshandlungen durch die Mutter gestorben. Der 26 Jahre alte Vater wusste nach Ansicht der Richter von den Misshandlungen, habe diese aber nicht gestoppt.

(dpa / ste)

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