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Radio Hamburg

Großeinsatz in Hamburg-Billstedt

8000 illegale Böller und Raketen beschlagnahmt

Hamburg, 31.12.2014
illegale Böller Hamburg-Billstedt

Hamburger Polizei hat ein Riesenlager mit illegalem Feuerwerk entdeckt. Ein Problem war die unsachgemäße Lagerung der teils Handball-großen Böller.

Kurz vor Silvester hat die Hamburger Polizei in einem Wohnhaus ein Lager mit illegalem Feuerwerk entdeckt. Anwohner mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen.

Bei einem Schlag gegen Verkäufer illegaler Feuerwerkskörper haben Hamburger Polizei und Zoll etwa drei Tonnen Pyrotechnik entdeckt. Die etwa 8000 Böller und Raketen seien in einer Wohnung und in der Tiefgarage eines mehrstöckigen Hauses im Stadtteil Billstedt gefunden worden, sagte Axel Hirth vom Zollfahndungsamt Hamburg. Der 45-jährige Wohnungsinhaber sei vorläufig festgenommen worden. Nach ersten Erkenntnissen sei er bisher polizeilich nicht bekannt. Im Umkreis des Hauses mussten zahlreiche Menschen ihre Wohnungen verlassen. Am späten Abend (30.12.) brachten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks die Feuerwerkskörper an einen "sicheren Ort", wie ein Polizeisprecher sagte.

Böller größer als ein Handball

Hirth sprach vom "bisher größten Fund im Stadtgebiet" der Millionenstadt. Zwar seien schon mal in einem Container große Mengen entdeckt worden, aber nicht in Wohnungen oder Kellern in einer solchen Größenordnung. Die Böller und Raketen hätten eine "Netto-Sprengkraft" von etwa einer Tonne gehabt, sagte Hirth. Nach seinen Angaben waren einige der Böller größer als ein Handball. Einige hätten chinesische Schriftzeichen getragen. Auch wurde ein Transporter sichergestellt, von dem aus die Feuerwerkskörper wohl verkauft wurden. Sicherheitshalber wurde die Evakuierung von Wohnungen und Geschäften im Umkreis von 200 Metern angeordnet. Etwa
200 Menschen waren betroffen. Unterstützt wurde die Polizei neben dem Technischen Hilfswerk auch von der Feuerwehr.

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Auf die Spur der Feuerwerkverkäufer waren die Fahnder durch einen anonymen Hinweis gekommen. Dieser habe erst in eine Werkstatt im Stadtteil Hamm und dann nach Billstedt geführt. Die Polizei rief erneut dazu auf, Feuerwerkskörper und Raketen ausschließlich im autorisierten Fachhandel zu kaufen. (dpa/apr)

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