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Radio Hamburg

Methadon-Überdosis

Pflegevater hätte Chantal retten können

Hamburg, 15.12.2014
Eltern von Chantal beim Prozessauftakt

Die Pflegeeltern von Chantal sind wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Hätte Chantal gerettet werden können? Ein Rechtsmediziner hat eine klare Meinung dazu. Auch weitere Zeugen sollen gehört werden.

Die an einer Methadon-Überdosis gestorbene Chantal hätte nach Angaben eines Rechtsmediziners bei rechtzeitiger Behandlung noch gute Überlebenschancen gehabt. Nach früherer Schilderung der Anklage ließ der Pflegevater die Elfjährige am 16.
Januar 2012 alleine in der Wohnung in Hamburg-Wilhelmsburg zurück, obwohl Chantal übel war. Das Kind hätte überlebt, wenn er morgens um 6 Uhr Chantal wachgehalten oder den Arzt gerufen hätte, sagte Rechtsmediziner Klaus Püschel vor dem Landgericht Hamburg. "Ich habe keine Zweifel, dass das Kind auch um 11.00 Uhr noch überlebt hätte." Am Nachmittag war Chantal dann an einer Überdosis Methadon gestorben.

Auch eine Freundin des Mädchens soll noch als Zeugin aussagen. Sie hatte Chantal oft in der Wohnung besucht und soll über die dortigen Zustände berichten.

Die Pflegeeltern sind wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht angeklagt. (dpa)

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