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Radio Hamburg

Rechtsstreit

Stadt einigt sich mit Hartz-IV-Rebellin

Hamburg, 15.12.2014
RHH - Expired Image

Eine Klage gegen die Versetzung von Inge Hannemann läuft noch.

Im Rechtsstreit zwischen der als "Hartz-IV-Rebellin" bekanntgewordenen Inge Hannemann und der Stadt Hamburg ist ein Vergleich geschlossen worden.

Beide Parteien haben sich darauf geeinigt, dass die frühere Mitarbeiterin eines Jobcenters künftig im Integrationsamt arbeiten wird. "Hartz-IV-Rebellin" Inge Hannemann hatte in ihrem alten Job Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger abgelehnt und ist daraufhin an einen anderen Arbeitsplatz versetzt worden. Dagegen wollte sich Hannemann wehren. Jetzt soll sich die 46-Jährige um die Integration Behinderter in den Arbeitsmarkt kümmern, bei gleichem Gehalt.

"Leidensgerecht" beschäftigt

Die Sozialbehörde sicherte zu, durch ein fachärztliches Gutachten prüfen zu lassen, welche gesundheitlichen Einschränkungen Hannemann selbst hat. Sie soll dann "leidensgerecht" beschäftigt werden. Hannemann hatte argumentiert, dass die Tätigkeit im Integrationsamt zu wenig mit Bewegung verbunden ist, was sie körperlich nicht verträgt.

Rechtsstreit noch nicht ganz vom Tisch

Der Rechtsstreit zwischen Hannemann, die auch für die Linke in der Bezirksversammlung Altona sitzt und bei der Bürgerschaftswahl im Februar 2015 kandidiert, ist damit aber noch nicht völlig vom Tisch. Es gibt eine weitere Klage, mit der sich Hannemann gegen ihre Suspendierung im Jobcenter wendet. Ein Termin dafür steht aber noch nicht fest. "Ich bin raus, weil ich Missstände öffentlich gemacht habe", sagte Hannemann im Gerichtssaal. "Es wäre nichts passiert, wenn ich Dienst nach Vorschrift gemacht hätte." Sie solle mundtot gemacht werden. "Man lobt mich im Grunde weg."

(dpa/ iw/ jmü)

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