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Radio Hamburg

Ursache gefunden

Defekte Gaszentralheizung hat Unglück ausgelöst

Hamburg, 04.12.2014
Harburg, Beckerberg, Gas, Kohlenmonoxidvergiftung

Eine defekte Gaszentralheizung hat das Unglück mit drei Toten in Hamburg-Harburg ausgelöst.

Eine defekte Gaszentralheizung hat das Unglück mit drei Toten in Hamburg-Harburg ausgelöst.

Eine defekte Gaszentralheizung hat das Unglück mit drei Toten in Hamburg-Harburg ausgelöst. Der Sachverständige der Schornsteinfegerinnung habe am Donnerstag einen Fehler in der Brennwerttherme gefunden, teilte die Polizei mit. Dadurch konnte sich am Dienstag im Keller eine ungewöhnlich hohe Konzentration des giftigen Gases Kohlenmonoxid bilden. Die Anlage wurde stillgelegt und für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Die Bewohner können nun in ihre Wohnungen zurückkehren. 13 Menschen im Alter von 1 bis 84 Jahren seien noch mit Vergiftungserscheinungen im Krankenhaus, hieß es.

Gas-Warner könnten helfen

Unterdessen steht die Frage im Raum, ob die Betroffenen hätten gerettet werden können:  Die Feuerwehr ist vor dem tödlichen Unglück nämlich gleich drei Mal zu Einsätzen am Beckerberg ausgerückt, dabei haben die Einsatzkräfte Auffälligkeiten in Bezug auf Kohlenmonoxid nicht festgestellt, denn das giftige Gas ist farb-, geruch- und geschmacklos.

Wären die Einsatzkräfte, so wie Berufsfeuerwehren in anderen Bundesländern, standardmäßig mit so genannten CO2-Warnern ausgerüstet, hätte es womöglich keine Toten in Harburg gegeben. Wir haben mit Hendrik Frese von der Hamburger Feuerwehr gesprochen, warum es solche Geräte nicht hier bei uns gibt: "Wir sind derzeit dabei, in einer wissenschaftlich begleiteten Studie alle Facetten zu beleuchten. Und im Endeffekt wollen wir erstmal die Ergebnisse dieser Studie abwarten, die zum Jahresende vorliegen sollen um dann gegebenenfalls entsprechende Warngeräte zu beschaffen."

(iw/aba)

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