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Radio Hamburg

Esso-Häuser

Ein Viertel der Bewohner ohne Ersatzwohnung

Hamburg, 07.02.2014
Esso Häuser Reeperbahn

Auch zwei Monate nach der Evakuierung der "Esso-Häuser" suchen die Bewohner noch Ersatzwohnungen.

Vor rund acht Wochen mussten die Bewohner der "Esso-Häuser" ihre Wohnungen räumen. Ein Viertel der Bewohner ist auf Wohnungssuche.

Die Evakuierung der einsturzgefährdeten "Esso-Häuser" liegt bereits zwei Monate zurück, doch knapp ein Viertel der Bewohner hat noch keine Ersatzwohnung gefunden. Inzwischen haben 61 von den 86 Haushalten eine Ersatzwohnung bezogen. 50 Mieter seien bereits umgezogen, bei den übrigen stehe dies bis spätestens 1. Mai an. "Da wir mit weiteren fünf Mietern Sondervereinbarungen schließen, sind gerade einmal 20 Mietparteien und damit weniger als ein Viertel noch ohne Ersatzwohnung", betonte Sprecher Bernhard Taubenberger.

Mitte Dezember Zwangsräumung

Die "Esso-Häuser" am Spielbudenplatz waren Mitte Dezember mitten in der Nacht wegen "wackelnder Wände" zwangsgeräumt worden. Eine Gebäude-Prüfung ergab später in der Tiefgarage neue Haarrisse sowie Betonstaub. Die Mieter wurden teils in Notunterkünfte gebracht. Monate zuvor waren bereits die Balkone gesperrt worden, ein Gutachten hatte von einer kritischen Bausubstanz gesprochen.

Jahrelanger Streit

Um die Häuser gibt es seit Jahren Streit. Mieter und Anwohner-Initiativen beklagen, dass die Gebäude in der Vergangenheit unter den Augen der Stadt von den Eigentümern mutwillig dem Verfall preisgegeben worden waren, um sie abreißen und stattdessen Luxuswohnungen bauen zu können. Auf Demonstrationen wurde mehrfach auf eine drohende Vertreibung der alteingesessenen Bevölkerung hingewiesen. An diesem Samstag will sich erneut eine Stadtteilversammlung mit dem Thema befassen.

(dpa/fbu)

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