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Radio Hamburg

Feuer-Drama in Eimsbüttel

Erster Verdächtiger festgenommen

Hamburg , 08.02.2014
Drei Tote nach Feuer in Eimsbüttel

Die Polizei hat einen verdächtigen 13-jährigen Jungen festgenommen.

Der Tod der Flüchtlingsfamilie hat für Entsetzen und Erschütterung gesorgt. Nun wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.

Nach dem Brand mit drei Toten in einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Altona ist nach Informationen der "Bild"-Zeitung ein 13-Jähriger als mutmaßlicher Brandstifter festgenommen worden. "Ich werde das nicht dementieren", sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach am Samstagmorgen. Auch die Innenbehörde wollte zunächst keinen Kommentar abgeben. Laut "Bild"-Zeitung hat der 13-Jährige bei einer ersten Vernehmung die Tat eingeräumt. Dies sei aus Kreisen der Hamburger Innenbehörde bestätigt worden. Der Junge sei offenbar ein "Jungfeuerwehrmann". Er sei in der Tatnacht in der Nähe des Brandortes in einen Bus gestiegen und habe "aufgeregt und wirr" geredet, berichtete das Blatt. Videoaufzeichnungen hätten schließlich die Ermittler auf seine Spur geführt. Der 13-Jährige sei am Freitagnachmittag festgenommen worden.

Trauermarsch am Samstag

Bei dem Brand in einem Mehrfamilienhaus waren am Mittwochabend eine 33-jährige Pakistanerin und ihre beiden sechs und sieben Jahre alten Söhne ums Leben gekommen. Die Ermittler gingen früh von Brandstiftung aus. Der Tod der Flüchtlingsfamilie hat in Hamburg Entsetzen und Erschütterung ausgelöst. Viele Menschen legten Blumen und Kuscheltiere vor das Mehrfamilienhaus. Mit einem Trauermarsch sollte am Samstag (13.00 Uhr) in Hamburg an die Toten erinnert werden.

Kinderwagen als Brandherd

Die Ermittler arbeiteten in den vergangenen Tagen mit Hochdruck daran, die Hintergründe des tödlichen Feuers zu klären. Ein Kinderwagen im Eingang des Mehrfamilienhauses war nach bisherigen Erkenntnissen angezündet worden. Das Feuer sprang dann wohl auf einen Stromverteilerkasten über. Die Polizei ging mehreren Hinweisen nach. Die Familie aus Pakistan lebte seit 2002 in Hamburg. Die Eltern und die beiden Kinder hätten eine Duldung gehabt. Der Vater war während des Brandes nicht zu Hause, er war erst bei den Löscharbeiten zurückgekehrt.

(dpa/fbu)

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