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Radio Hamburg

Hamburg

Gute Chancen auf Kita-Platz

Hamburg, 01.02.2014
Kita Lerche Spielpodest

Eltern mit Kleinkindern haben in Hamburg gute Chancen auf einen Kita-Platz.

Eltern mit Kleinkindern haben in Hamburg gute Chancen auf einen Kita-Platz. Für Kinder unter drei Jahren liegt die Betreuungsquote bei rund 43 Prozent.

Ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz für unter dreijährige Kinder sieht die Sozialbehörde für Hamburg den Bedarf gedeckt. Bereits im Oktober 2013 sei bezogen auf alle Kinder unter drei Jahren eine Krippen-Betreuungsquote von rund 43 Prozent erreicht worden, erklärte die Behörde auf dpa-Anfrage. "Dies entspricht in etwa dem geschätzten Bedarf für Hamburg." Der nach wie vor andauernde Ausbau der Kitas soll im kommenden Jahr abgeschlossen sein. Für das
Krippenausbauprogramm stünden noch 5,3 Millionen Euro zur Verfügung - 3,4 Millionen vom Bund und 1,9 Millionen von der Hansestadt.

Kita als Basis fürs Leben

Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) ermunterte Eltern, ihre Kinder frühzeitig in eine Kindertagesstätte zu schicken. "Eine frühzeitige Inanspruchnahme der qualitativ hochwertigen Förderangebote in den Hamburger Kitas ist die beste Basis gegen Altersarmut und für einen erfolgreichen Bildungsweg", sagte Scheele. Alle Kinder - unabhängig von ihrer sozialen Herkunft - müssten gleiche Chancen beim Start ins Leben haben, betonte er. 

Noch keine Gerichtsverfahren

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gab es in Hamburg bislang keine Gerichtsverfahren wegen eines fehlenden Kita-Platzes. "Alle Hamburger Kinder ab einem Jahr erhalten garantiert einen Platz in einer Kita oder in der Kindertagespflege, wenn ihre Eltern eine Betreuung für ihr Kind wünschen", betonte die Behörde. Nach ihren Angaben hat sich die Zahl der in einer Kita oder in Kindertagespflege betreuten Kinder unter drei Jahren von August bis Oktober 2013 um etwa 1100 erhöht - insgesamt wurden laut Erhebungen des statistischen Landesamts im März 2013 mehr als 19 000 Jungen und Mädchen dieses Alters betreut.

Weniger Interesse an Betreuungsgeld

Deutlich geringer ist dagegen das Interesse an dem ebenfalls seit einem halben Jahr geltenden Anspruch auf ein Betreuungsgeld. Danach erhalten jene Eltern monatlich 100 Euro, die ihre Kinder bewusst nicht in einer öffentlich geförderten Kita betreuen lassen. Nach Angaben der Sozialbehörde wurden bis Ende 2013 rund 2400 Anträge gestellt, von denen bis dahin 1840 bewilligt und 354 abgelehnt worden seien. Ausbezahlt wurden bis zu diesem Datum knapp 290 000 Euro. Vom 1. August 2014 an gibt es 150 Euro pro Monat. Das Geld wird nur für Kinder bezahlt, die nach dem 1. August 2012 geboren wurden.

(dpa/kru)

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