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Radio Hamburg

Positive Bilanz

Hamburgs Schülerzahlen deutlich gestiegen

Hamburg, 05.02.2014
Schüler Schule Mensa

Schulsenator Rabe zieht eine positive Bilanz für das laufende Schuljahr.

Mehr Schüler streben das Abitur an, und die Klassen werden immer kleiner: Schulsenator Rabe zieht eine positive Bilanz für das laufende Schuljahr.

Mehr Schüler, Lehrkräfte und Ganztagsangebote - Hamburgs Schulsenator Ties Rabe hat am Dienstag eine positive Bilanz gezogen. "Der Ausbau der Ganztagsschulen ist so gut wie abgeschlossen", sagte der SPD-Politiker, als er die jährliche
Schulstatistik vorstellte. 97 Prozent der staatlichen Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien hätten inzwischen solche Angebote, im Vorjahr waren es noch 69 Prozent. Die Zahl der Schüler in den allgemeinbildenden Schulen kletterte 2013/14 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 3.100 Schüler auf fast 188.000. Auffällig sei, dass Hamburger Kinder früher zur Schule gehen und dort länger bleiben.

Viele Zahlen auf Rekordniveau

Eine Erhöhung der Schülerzahl gab es nach Angaben der Schulbehörde beispielsweise bei den Jungen und Mädchen, die eine Vorschule besuchen. Zudem nutzen mehr als 1.200 Schüler die erstmals geschaffene Möglichkeit, ihren Abschluss durch eine freiwillige Verlängerung der Schulzeit in Klasse 10 zu verbessern. Knapp 24.000 Jugendliche bereiten sich in den Oberstufen auf das Abitur vor, das sind knapp 1.400 mehr als im Vorjahr. Zugleich wurden in Hamburg so viele Kinder eingeschult wie seit fünf Jahren nicht mehr (2013: 15 327). Rabe betonte, die Zahl der Lehrkräfte sei auf Rekordniveau. Die Klassengrößen hätten im vierten Jahr in Folge verkleinert werden können. "So kleine Klassen hatte Hamburg noch nie."

Stadtteilschule immer beliebter 

Inzwischen sind die Stadtteilschulen, an denen das Abitur nach neun Jahren statt wie am Gymnasium nach acht Jahren möglich ist, die größte Schulform. "Die Stadtteilschule legt vor allem deshalb zu, weil viele Jugendliche freiwillig länger die Schulbank drücken, um einen besseren Schulabschluss zu schaffen", erklärte Rabe. Dennoch liegt das Gymnasium unverändert vor der Stadtteilschule, wenn es nach Klasse 4 um die Schulwahl geht. Das Verhältnis ändert sich nach Angaben der Schulbehörde aber in Jahrgangsstufe 7.

Opposition kritisiert "Chaos an Ganztagsschulen"

Kritik kam von der Opposition. Rabe verweigere in wichtigen Punkten Problemanalysen, erklärte die FDP-Abgeordnete Anna von Treuenfels. Das zeige sich beispielsweise beim Ausbau der Ganztagsschulen: "Den stadtweiten Unmut über schlechte
Essenversorgung in überfüllten Provisorien, mangelnde Raumausstattung und zu wenig Personal wischt er als "Anfangsprobleme" beiseite." Zudem sei trotz Einführung des Programms "Fördern statt Wiederholen" die Zahl der Wiederholer in den Klassenstufen 10 und 11 fast unverändert hoch. Auch die CDU warf Rabe vor, er rede das "Chaos bei den Ganztagsschulen" schön.

(dpa/lhö)

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