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Radio Hamburg

Rückkauf

Amtlich: Hamburg ist neuer Eigentümer

Hamburg, 07.02.2014
RHH - Expired Image

Die Stadt Hamburg und der Energiekonzern Vattenfall sind zufrieden.

Die Stadt Hamburg ist neuer Eigentümer der Stromnetz Hamburg GmbH. Zusammen mit drei weiteren Interessenten geht es jetzt um die Konzession.

Die Stadt Hamburg ist ab sofort im vollständigen Besitz der Stromnetz Hamburg GmbH. Nach einem Volksentscheid vor vier Monaten, setzt sich der Senat für einen Rückkauf der Netzte ein. Jetzt tritt die Stadt in Konkurrenz zu drei weiteren Interessenten an.

100-prozentiger Eigentümer

Die Verträge zwischen der Stadt Hamburg und dem Energiekonzern Vattenfall sind rechtskräftig. Damit ist die Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement GmbH (HGV) mit ihrer Tochtergesellschaft Hamburg Energienetze GmbH (HEG) zu 100 Prozent neuer Eigentümer der Stromnetz Hamburg GmbH. Damit steht der Bewerbung um die Hamburger Stromnetz-Konzession nichts mehr im Wege.

Die Übernahme der Gesellschaft soll die Stadt Hamburg rund eine halbe Milliarde Euro gekostet haben. Damit folgt der Senat einem Volksentscheid von vor vier Monaten.

Fernwärme folgt in den nächsten Jahren

An der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH ist die Stadt zunächst mit 25,1 Prozent beteiligt, doch auch hier soll in den kommenden Jahren eine volle Übernahme stattfinden. Dies geht aus einer Presseerklärung des Senats vom 07. Februar hervor. Ein endgültiger Kaufpreis werde derzeit durch unabhängige Wirtschaftsprüfer ermittelt, die von HGV und Vattenfall gemeinsam beauftragt worden sind.

Der Kampf um das Hamburger Stromnetz

Neben der Stadt Hamburg bewerben sich für das Hamburger Stromnetz auch der französische Großkonzern Veolia, der Energieversorger E.on Hanse und das holländische Kommunalunternehmen Alliander AG.

Die Umweltbehörde, die ein transparentes und faires Verfahren sicherstellen muss, wird nun von den Unternehmen eine Erklärung zu Verschwiegenheit und Wahrung des geheimen Wettbewerbs verlangen. Erst danach können die Unternehmen erste, noch unverbindliche Angebote einreichen. In einem mehrstufigen Verfahren wird bis zum Jahresende die neue Konzession vergeben. Die letzte Entscheidung liegt beim Senat, der dabei aber nicht das eigene Unternehmen bevorzugen darf.

(dpa/vun)

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