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Radio Hamburg

Ultimatum abgelaufen

Rote Flora: Stadt beauftragt Anwälte

Hamburg, 04.02.2014
Rote Flora

Den Streit um die Rote Flora im Schanzenviertel werden die Hamburger Gerichte lösen müssen.

Rote-Flora-Besitzer Klausmartin Kretschmer hat das Kaufangebot der Stadt verstreichen lassen. Die Stadt beauftragte nun Anwälte

Wenn der Senat seinen Wunsch nach einem Rückkauf der Roten Flora wirklich umsetzen will, muss er vor Gericht ziehen. Gebäudeeigentümer Klausmartin Kretschmer ist auf das Angebot des Senats, das Haus für 1,1 Millionen Euro zu erwerben, nicht eingegangen. Der Senat hat sich eine Reaktion bis Montagabend gewünscht.

Jetzt müssen Gerichte entscheiden

"Wir werden die rechtlichen Möglichkeiten, die sich aufgrund des Kaufvertrages von 2001 ergeben, ausschöpfen", so SPD-Fraktionschef Andreas Dressel. Die Stadt wird nun die ihr "rechtlichen Möglichkeiten nutzen, das Grundstück und die Immobilien so bald wie möglich wieder in ihr Eigentum zu bringen", hieß es in einer Pressemitteilung des Senats vom 4.02.2014. Die Stadt hat eine Kanzlei mit der Durchsetzung ihrer Ansprüche beauftragt. Die Rechstanwälte werden nun die dafür erforderlichen Schritte einleiten.

Die Anwälte von Klausmartin Kretschmer gehen davon aus, dass der Senat in einer rechtlichen aussichtslos Situation ist.

Umbau zum Kulturzentrum geplant

Kretschmer will das alte Theater in ein mehrstöckiges Kulturzentrum umbauen. Außerdem will er gegen den Bebauungsplan Er wolle das alte Theater stattdessen wie angekündigt zu einem mehrstöckigen kommerziellen Kulturzentrum umbauen. Außerdem wolle er gegen den jüngst in Kraft getretenen Bebauungsplan "Sternschanze 7" vorgehen, der Änderungen an der seit fast 25 Jahren besetzten "Roten Flora" praktisch ausschließt.
Kretschmer hatte in der Vergangenheit die linke Szene mit seinen Ankündigungen immer wieder in Aufruhr versetzt. Zuletzt hatte er kurz vor einer Demonstration zum Erhalt des Kulturzentrums mit Räumung gedroht - was laut Verfassungsschutz zumindest zu einer Mobilisierung der Szene für die Proteste am 21. Dezember führte, die letztlich in schwere Ausschreitungen mit vielen Verletzten ausgeartet waren.

(lhö/rh/tr/mgä)

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