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Radio Hamburg

Bürgerbegehren

Seilbahn hat noch eine Chance

Hamburg, 13.01.2014
Hafen-City-Seilbahn Leitner_Intro

Ein Bürgerbegehren ist die letzte Chance für das Seilbahn-Projekt in Hamburg.

Ein Bürgerbegehren sammelt derzeit Unterschriften für das Seilbahn-Projekt über Hamburgs Elbe. 4000 Für-Stimmen unterstützen bereits das Vorhaben.

Hat die Seilbahn über die Elbe doch noch eine Chance? Seit Monaten werden fleißig Unterschriften für das Großprojekt gesammelt.

Bürgerbegehren sammelt weiter Unterschriften

Große Unterstützung für das 40 Millionen-Projekt kommt vom ehemaligen Vorsitzenden des Tourismusverbandes Hamburg Thomas Magold und Ex-Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach, die das Bürgerbegehren Hamburg Seilbahn ins Leben gerufen haben. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden mehr als 4000 Unterschriften im Bezirk Hamburg-Mitte gesammelt. Somit darf die Bezirksversammlung bis zum 23. März nicht gegen die Seilbahn entscheiden, da diese mehr als ein Drittel der benötigten 5800 Stimmen darstellen.

Die Kosten der 1450 Meter langen Seilbahn sowie den Rückbau des zunächst auf zehn Jahre angesetzten Projekts, wollen das Musicalunternehmen Stage  und der Seilbahnhersteller Doppelmayr tragen. Sie sehen in der Seilbahn einen Weg einer umweltfreundlichen Infrastruktur sowie eine neue Touristenattraktion.

Verlängerung bis nach Wihelmsburg?

In der Debatte über das stark diskutierte Projekt, wird zusätzlich über die Länge der Seilbahn beratschlagt. Ginge es nach Thomas Magold, würde die Seilbahn von der Trasse von Steinwerder bis zum Kronprinzkai reichen. "Wird die Seilbahn irgendwann, wie ursprünglich geplant, bis Wihelmsburg verlängert, könnten die Hamburger profitieren. Wir könnten 3500 Fahrgäste in der Stunde schaffen und damit die S-Bahn entlasten", so der Ex-Vorsitzende des Tourismusverbandes gegenüber dem Hamburger Abendblatt.

Doch Investor Stage sieht keine Chance für eine Verlängerung. "Wir müssen die Planungen einer Verlängerung bis Wilhelmsburg zurückstellen, weil sie nicht mit dem Hafenentwicklungsgesetz vereinbar sind. Das verbietet die Ansiedelung hafenfremder Betriebe", sagt Stage-Bauleiter Ingo Eggers gegenüber der Tageszeitung.

Nun heißt es für die Initiative fleißig weiter Unterschriften zu sammeln. Ziel des Bürgerbegehrens sind in den kommenden Wochen auf rund 7000 bis 8000 Unterschriften zu kommen.

(vun)

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