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Radio Hamburg

Esso-Häuser

Die meisten Ex-Bewohner haben Ersatzwohnung

Hamburg, 21.01.2014
Esso-Häuser, Kiez, Spielbudenplatz, eingezäunt, Abriss

Fast fünf Wochen nach ihrer Evakuierung sind die einsturzgefährdeten "Esso-Häuser" an der Hamburger Reeperbahn nahezu komplett leergeräumt.

Die Esso-Häuser sind fast leergeräumt und zwei Drittel bereits der ehemaligen Mieter sind mit Ersatzwohnungen versorgt.

Nur wenige Wochen ist es her, dass die Bewohner der Hamburger «Esso-Häuser» in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten – es wurde von wackelnden Wänden berichtet. Nun ist der Gebäudekomplex zum Geisterbau geworden. Fast alle Wohnungen sind leer.

Nur noch fünf Mieter

Vor zwei Wochen hat das Bezirksamt Mitte angeordnet, dass die Mieter mit Hilfe eines Umzugsunternehmens schnellstmöglich ihren Besitz aus den Gebäuden holen müssen.Bernhard Taubenberger vom Gebäudeeigentümer Bayrische Hausbau, wie viele Mieter müssen denn jetzt noch packen?

"Wir haben jetzt noch fünf, da haben sich Verzögerungen ergeben, aber wir werden im Laufe der Woche mit allen Auszügen fertig sein. Und das zweite erfreuliche ist, dass wir mittlerweile rund zweidrittel unserer Mieter und Mieterinnen mit Ersatzwohnungen versorgen konnten."

Proteste gegen Pläne

Immer wieder kommt es zu Protesten gegen die Pläne - mitunter wird den Eigentümern vorgeworfen, den Verfall aus Profitstreben bewusst in Kauf genommen zu haben. Die Bayerische Hausbau nennt die Vorwürfe haltlos. Die Mieter sollen demnach ein Rückkehrrecht bekommen.

Genehmigung zum Abbruch

Wann genau mit dem Abriss begonnen werden kann, ist noch unklar. Der Antrag auf eine Abbruchgenehmigung werde noch im Bezirksamt geprüft, sagte eine Sprecherin. Die Genehmigung zum Abbruch der Esso-Häuser soll noch in diesem Monat vom Bezirksamt Mitte erteilt und schnellstmöglich umgesetzt werden.

(kl/fr/rh/kru)

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