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Radio Hamburg

Esso-Häuser

Räumung ab Dienstag

Hamburg, 06.01.2014
Esso Häuser 950x720

Wegen der Einsturzgefahr dürfen die Mieter ihre Wohnungen nicht selbst ausräumen.

Die Mieter der einsturzgefährdeten Hamburger "Esso"-Häuser ziehen um. Von Dienstag an werden sie nach und nach ihr Mobiliar abholen – mit Spediteuren.

Nach einer weiteren Überprüfung der einsturzgefährdeten "Esso-Häuser" auf der Hamburger Reeperbahn steht der Umzugstermin: Von Dienstag an werden Möbelpacker Mobiliar und Umzugskartons der Mieter abholen und in Ersatzwohnungen transportieren oder vorübergehend einlagern.

Keine Veränderung festgestellt

Bei einer Begehung der Häuser am Montag durch Statiker seien keine weiteren Veränderungen an den Bauten festgestellt worden, berichtete der Sprecher der Bayerischen Hausbau, Bernhard Taubenberger. «Unsere Planung passt.» Die Immobilienfirma ist Eigentümerin der Häuser.

Räumung der Wohnungen

Bis Ende nächster Woche sollen täglich rund sechs bis acht Mietparteien ihre Wohnungen räumen. Von den 76 Wohnungen seien 60 Einzimmerappartements, berichtete der Sprecher. Nach der Evakuierung der Gebäude Mitte Dezember sind die 76 Mietparteien im Hotel (40 Parteien) oder privat untergekommen. Rund 20 Mieter haben eine Ersatzwohnungen angenommen.

Seit Dezember gesperrt

Auf Anordnung des Bezirksamtes sind die Häuser direkt an einer "Esso"-Tankstelle bei der Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli seit 15. Dezember gesperrt. Bewohner hatten von wackelnden Wänden berichtet, die Gebäude wurden evakuiert. Bei einer anschließenden Prüfung waren in der Tiefgarage neue Haarrisse sowie Betonstaub entdeckt worden. Das Bezirksamt Mitte geht davon aus, dass der vom Eigentümer beantragte Abbruch noch im Januar genehmigt werden kann.

Proteste gegen Neubau

Seit längerem ist auf dem Gelände ein Neubau geplant - dagegen gibt es Proteste. Eine Gentrifizierung des Quartiers wird befürchtet. Die Bürger-Initiative «Esso Häuser» fordert auch, die Ergebnisse der Statiker offenzulegen und die Ursachen für die Erschütterungen am 15. Dezember zu ergründen. Außerdem kritisieren sie, dass den Mietern Angebote für zu weit entfernt liegende Ersatzwohnungen gemacht werden. Sie würden aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen.

(dpa/ kru)

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