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Radio Hamburg

Hamburger Innenstadt

Lager der "Occupy"-Bewegung steht noch

Hamburg, 03.01.2014
Occupy Camp Hamburg Gertrudenkirchhof

Das "Occupy"-Camp auf dem Gertrudenkirchhof in der Hamburger Innenstadt.

Das Lager der "Occupy"-Bewegung in der Hamburger Innenstadt sollte zum Jahresende abgebaut sein. Doch die Buden und Zelte stehen noch.

Seit mehr als zwei Jahren protestieren "Occupy"-Aktivisten in der Hamburger Innenstadt mit einer Dauerbelagerung gegen kriminelle Machenschaften der Banken.
Sie campierten zunächst auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz vor der HSH Nordbank, dann zogen sie auf den Gertrudenkirchhof. Obwohl ihre Duldung auf dem Platz durch das Bezirksamt inzwischen ausgelaufen ist, stehen die Zelte und Buden noch immer dort - wenn auch schon deutlich geschrumpft.

Anlage nicht brand- und standsicher

Das Amt hat jetzt den Demonstranten noch ein paar Tage Zeit gegeben, um ihr Hab und Gut zu entfernen. Spätestens kommende Woche will der Bezirk aber durch die Stadtreinigung den Platz endgültig räumen lassen. Die "Occupy-Aktivisten" haben dagegen Widerspruch eingelegt und hoffen noch auf eine Fristverlängerung. 
Das Bezirksamt hat allerdings angeboten, dass "Occupy" auf dem Platz in anderer Form auf sein Anliegen aufmerksam machen kann.

Das Hamburger Lager soll das älteste "Occupy"-Dorf der Welt sein; der Bezirk hat die Protestler mehr als zwei Jahre in der Innenstadt toleriert. Die Demonstranten hatten im Laufe der Zeit die Zelte teilweise durch Holzbuden mit bis zu zwei Stockwerken ersetzt und darin gewohnt. Damit werde gegen das Baurecht verstoßen; es handele sich um nicht genehmigungsfähige Schwarzbauten, erklärte das Bezirksamt. Die Anlage sei nicht brand- und standsicher und erfülle auch nicht die erforderlichen hygienischen Anforderungen.

Lest auch: Occupy-Bewegung: Räumung zum Jahresende

Die Geduld des Bezirks Hamburg-Mitte ist am Ende. Bis Ende 2013 soll das Camp, das seit zwei Jahren auf dem Gertr ...

Einzelhändler klagen über Einbußen

Unterdessen klagen die Einzelhändler rund um den Gertrudenkirchhof über Gewinneinbußen. Im "Hamburger Abendblatt" macht ein Teppichhändler das "Occupy"-Camp sogar für eine drohende Insolvenz verantwortlich. Seinen Angaben zufolge sind seine Einnahmen durch die Besetzung des Platzes vor seinem Geschäft von durchschnittlich 60.000 Euro monatlich auf rund 6000 Euro gesunken. (dpa/apr)

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