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Radio Hamburg

Nach Angriff auf Davidwache

10.000 Euro Belohnung für Hinweise auf Täter

Hamburg, 05.01.2014
Davidwache, Ausschreitungen, 2013

Nach dem Angriff auf Beamte der Davidwache wurde eine Belohnung vno 8.000 Euro für Hinweise auf die Täter ausgesetzt.

Generalstaatsanwaltschaft und Polizei haben eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise auf die Täter ausgesetzt, die am 28. Dezember Polizisten vor der Davidwache attackierten.

Am Rande von Protesten der linken Szene ist die Hamburger Polizei in den vergangenen Wochen mehrfach attackiert worden. Einige Beamte erlitten zum Teil erhebliche Verletzungen. Jetzt reagiert die Behörde mit vermehrten Kontrollen.

Hinweise auf Täter: Belohnung auf 10.000 Euro erhöht

Nach den jüngsten Angriffen auf die Hamburger Polizei kann die Behörde seit Samstag (4.01.) verstärkt Verdächtige in den Stadtteilen Altona, St. Pauli und Sternschanze kontrollieren. Zugleich setzten Generalstaatsanwaltschaft und Polizei eine Belohnung von 8.000 Euro für Hinweise auf die Täter aus, die am 28. Dezember Polizisten vor der Davidwache an der Reeperbahn mit Steinen, Flaschen und Pfefferspray attackierten. Dabei waren drei Beamte schwer verletzt worden. Diese Belohnung wurde im Laufe des Wochenendes auf 10.000 Euro erhöht.

Lest auch: Davidwache: Überfall auf Polizisten - Drei Beamte schwer verletzt

Eine Woche nach den Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei hat eine Gruppe mehrere Polizisten an ...

Gefahrengebiet gilt "bis auf Weiteres"

Seit Samstagmorgen 6.00 Uhr hat die Polizei ein sogenanntes Gefahrengebiet in Teilen von Altona, St. Pauli und der Sternschanze eingerichtet. Damit könnten "relevante Personengruppen" einschließlich ihrer mitgeführten Sachen überprüft und aus der Anonymität geholt werden, hieß es. Wie lange die Beamten die besonderen Befugnisse haben sollen, ist unklar. Die Erklärung zum Gefahrengebiet sei lageabhängig und gelte bis auf Weiteres. Hintergrund seien die wiederholten Angriffe auf Beamte und polizeiliche Einrichtungen in jüngster Zeit.

Lest auch: Nach wiederholten Krawallen: Teile Hamburgs sind wieder Gefahrengebiet

Am Samstagmorgen (4.01.) hat die Polizei in Teilen Altonas, Sternschanze und St. Pauli ein Gefahrengebiet eingeri ...

Am 12. Dezember war das Polizeikommissariat 16 in der Lerchenstraße mit Steinen beworfen worden. Acht Tage später griffen vor einer Demonstration für den Erhalt des linken Kulturzentrums "Rote Flora" mehr als 300 vermummte Randalierer die Davidwache und davor parkende Polizeiautos mit Steinen an. Sieben Streifenwagen wurden dabei so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Am 28. Dezember folgte ein weiterer Angriff auf die Davidwache, bei der die drei Beamten verletzt wurden.

Lest auch: Ausschreitungen nach Spiel: Davidwache und Streifenwagen beschädigt

Nach dem Angriff auf die Davidwache an der Reeperbahn ermittelt der Staatsschutz.

Ein Polizeisprecher erklärte, dass die Kontrollen im "Gefahrengebiet" wie gewohnt mit Augenmaß durchgeführt würden. Es sei nicht beabsichtigt, Anwohner oder Besucher des Vergnügungsviertels übermäßig zu belasten. "Gleichwohl wollen wir durch diese Maßnahme sehr deutlich machen, dass die Polizei Hamburg alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen wird, um Leib und Leben ihrer Beamten zu schützen."

Welche Gebiete im Gefahrengebiet liegen, erfahren Sie hier.

(dpa/mgä)

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