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Radio Hamburg

Prozessauftakt

Tödliches Beziehungsdrama

Hamburg, 11.01.2014
Gericht, Justiz, Richter, Hammer

Der Prozess um den Mann, der seine Frau mit einem Küchenmesser erstochen haben soll, startete am Freitag.

Seit gestern muss sich der 41-Jährige vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Er soll seine Frau erstochen haben, weil sie die Beziehung beenden wollte.

Ein halbes Jahr nach der tödlichen Attacke mit einem Küchenmesser auf eine Frau hat vor dem Landgericht Hamburg der Prozess gegen ihren Ex-Mann begonnen. Der 41-Jährige schwieg am Freitag zu den Vorwürfen – angeklagt ist er wegen Mordes.

Wut über Beziehungsende

Laut Staatsanwaltschaft soll er gekränkt und wütend gewesen sein, da die Frau nicht mehr mit ihm zusammenleben wollte. Nach früheren Angaben hatten die Eheleute ein gemeinsames Reinigungsunternehmen. Als sie an einem Abend im Juli ein Bürogebäude im Hamburger Stadtteil St. Georg saubermachten, habe der Mann seiner Ex-Frau in einer Küche aufgelauert und mindestens dreimal in Bauch, Brust und Rücken gestochen. Einen Tag später starb die 37-Jährige an ihren Verletzungen.

Mann in Untersuchungshaft

"Sie hatte Angst", sagte die Anwältin Sylke van Offern über die Gefühle der Frau in den Tagen vor der Tat. Von dem bevorstehenden Angriff hätte sie aber nichts geahnt. Van Offern vertrat den Bruder des Opfers. Das Paar habe drei Kinder und trotz Scheidung noch in einer gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Wilhelmsburg gelebt. Der 41-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Aufgrund seiner angegriffenen Psyche wurde er nach Angaben des Gerichts im August in einer Klinik untergebracht.

Aussage zur Tat

Sein Verteidiger erklärte, der Angeklagte behalte sich vor, eventuell im Prozessverlauf doch noch etwas zu der mutmaßlichen Tat zu sagen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte er sich bereits gegenüber Polizisten geäußert. Mit welchem Inhalt, wollte eine Sprecherin nicht kommentieren. Zeugen wurden am Freitag noch nicht gehört. Der Prozess soll in der kommenden Woche fortgesetzt werden.

(dpa/ kru)

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