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Radio Hamburg

Reeperbahn Hamburg

Kissenschlacht gegen Gefahrengebiete

Hamburg, 10.01.2014
Kissenschlacht, Gefahrengebiet

Das Thema Gefahrengebiet ist in Hamburg noch längst nicht beendet. Der Widerstand bleibt. 

Mehrere Hundert Menschen haben Freitag (10.01.2014) mit einer organisierten Kissenschlacht auf der Hamburger Reeperbahn gegen die Gefahrengebieten demonstriert

Das Thema Gefahrengebiet ist in Hamburg noch längst nicht beendet. Der Widerstand bleibt. Er richtet sich nun gegen die drei verbliebenen kleineren Gefahrengebiete.

Unterschriftensammlung

Über 7.000 Unterschriften hat Renate Brokelmann bereits gesammelt. Erst vorgestern hat sie gegen die Gefahrengebiete eine Petition im Internet gestartet. Das 10 Quadratkilometer große Gefahrengebiet wurde nach den schweren Ausschreitungen und Demonstrationen im Dezember. Hier laufen die Ermittlungen. Es gibt immer noch keine Hinweise auf den Kriminellen, der einen Polizisten mit einem Stein im Gesicht schwer verletzt hat.

Nach der Demonstration am 21. Dezember haben vier Hamburger unterdessen Anzeige gegen die Polizei erstattet. Alle vier haben eine Gegenanzeige bekommen.

Polizeiübergriffe

Das hat System behauptet der Thomas Wüppesahl von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizisten. Er sagt: "Man will solche Dinge ersticken, sprich auch bei Polizeiübergriffen, die in dutzenden stattfinden bei solchen Ereignissen wie Castor-Transporte, Stuttgart 21 und jetzt in Hamburg Rote Flora. Man möchte diese Polizeiübergriffe weiter ungestört ausüben können."

Kissenschlacht als Protest

Mehrere Hundert Menschen haben am Freitag mit einer organisierten Kissenschlacht auf der Hamburger Reeperbahn gegen die nach ihrer Ansicht massiven Polizeikontrollen in den eingerichteten Gefahrengebieten demonstriert. Es kam zunächst zu keinen Zwischenfällen. Als Zeichen des friedlichen Protests ließen die Teilnehmer auf dem Spielbudenplatz - in der Nähe der von Randalierern attackierten Davidwache - aufgewirbelte weiße Federn statt Böller durch die Luft fliegen.

Lest auch: Fast friedlicher Protest: Kissenschlacht und Straßenparty

Bei der Kissenschlacht als friedlicher Protest gegen die eingerichteten Gefahrengebiete in Hamburg &nbs ...

Gewaltloser Widerstand

Bereits in den Tagen zuvor waren Protestler mit Klobürsten als Symbole des gewaltlosen Widerstands durch die Straßen gezogen, andere hatten sich einem Fahrradkorso mit mehreren hundert Radlern angeschlossen.

(ck/dpa/kru)

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