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Radio Hamburg

Schulbehörde Hamburg

Maßnahmen für den Rechtschreibunterricht

Hamburg, 07.01.2014
RHH - Expired Image

Neue Lernmethoden sollen im kommenden Schuljahr in Hamburg greifen und die Rechtschreibung der Schüler verbessern.

Die Schulbehörde bemängelt die Beherrschung der deutschen Rechtschreibung. Das richtige Schreiben müsse in der Schule von Anfang an geübt werden.

In Zeiten des Internets, Chatforen, E-Mails und SMS wird es immer schwieriger, die deutsche Rechtschreibung zu beherrschen. Die Rechtschreibprogramme korrigieren schon fast von selbst die eingeschlichenen Fehler und Groß- bzw. Kleinschreibung wird von manch einem Nutzer gleich ganz ignoriert. Auch die Rechtschreibung von den jüngsten Hamburgern wird bemängelt. Der Senat will nun Maßnahmen entwickeln, die die Lehre der deutschen Rechtschreibung an Hamburgs Schulen verbessern soll.

Neue Maßnahmen zur Verbesserung der Rechtschreibung

Schulsenator Ties Rabe ist überzeugt: Es müssen neue Maßnahmen her, um den Rechtschreibunterricht an Hamburgs Schulen zu verbessern. Das richtige Schreiben müsse in der Schule von Anfang an geübt werden, dafür sei eine Veränderung des Hamburger Bildungsplans von Nöten. Die Methode "Schreiben wie man spricht" soll damit in Hamburg abgeschafft werden. "Die Schulbehörde wird deshalb eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung des Rechtschreibunterrichts auf den Weg bringen. Dazu zählen jährliche Rechtschreibtests in den Klassen 1 bis 10, das Einüben eines verbindlichen Kernwortschatzes an Grundschule sowie eine Handreichung für Lehrkräfte mit inhaltlichen und methodischen Erläuterungen für guten Rechtschreibunterricht", äußert sich der Schulsenator in einer Presseerklärung.

Kernwortschatz und Rechtschreibtests

Nach den Vorstellungen des Hamburger Senats soll es erstmals einen verbindlichen Kernwortschatz für Grundschulen geben, den die Kinder am Ende der vierten Klasse beherrschen sollen. Erfahrungswerte aus anderen Bundesländern zeigen, dass dieses Instrument durchaus erfolgsversprechend ist. So sollen die Grundschüler einen Kernwortschatz von zunächst 800 Wörtern erhalten, der jedoch um bis zu 50 Prozent erweitert werden kann.

"Zwar geht die Einführung eines solchen Kernwortschatzes oft mit uferlosen Diskussionen über die Auswahl der Wörter einher. Und selbstverständlich müssen die Kinder wesentlich mehr Wörter beherrschen. Dennoch sollten wir uns die Mühe machen. Denn der Kernwortschatz bietet Kindern und Lehrkräften die Chance, sich auf ein klares Ziel zu konzentrieren und zugleich beispielhaft Rechtschreibregeln für alle anderen Wörter zu lernen", so erklärt Ties Rabe weiter.

Darüber hinaus soll es künftig in jeder Jahrgangsstufe von Klasse 1 bis Klasse 10 einen verbindlichen Rechtschreibtest für jedes Kind geben.

Planung für das Schuljahr 2014/15

Bis zum Sommer 2014 sollen die bereits genannten sowie weitere Maßnahmen von Experten der Schulbehörde in Zusammenarbeit mit Lehrkräften ausgearbeitet und im Schuljahr 2014/15 schrittweise umgesetzt werden. Spätestens im darauf folgenden Schuljahr sollen die Maßnahmen dann flächendeckend eingeführt sein.

(vun)

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