Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Silvesternacht

2.279 Einsätze für Polizei und Feuerwehr

Hamburg/Kiel, 01.01.2014
Silvester, Feuerwerk, Neujahr

Das neue Jahr begann in Hamburg und Schleswig-Holstein vergleichsweise friedlich.

Das neue Jahr hat für Polizei und Feuerwehr in Hamburg mit reichlich Arbeit begonnen. Zwischen 18 und 6 Uhr zählte die Polizei 1.180 Einsätze, die Feuerwehr zählte 1.099 Einsätze.

"Das ist normal für eine Silvesternacht», sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Es sei nichts Schwerwiegendes passiert. Die Feuerwehr rückte in der Hansestadt insgesamt 1.099 Mal aus - im vergangenen Jahr waren es 1.076 Einsätze gewesen.

Ruhige Silvesternacht in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein sprach die Polizei von einer vergleichsweise ruhigen Silvesternacht. Auffällig sei die hohe Zahl der Verletzungen durch Feuerwerkskörper gewesen, berichtete ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr. "Dieses Jahr gab es vor allem viele Kinder und Jugendliche."

Viele Verletzte durch Feuerwerk

Das jüngste Opfer sei gerade einmal sieben Jahre alt gewesen. Ein 33-Jähriger verlor kurz nach Mitternacht in Rahlstedt beim Hantieren mit einem Böller den Mittelfinger seiner linken Hand. Ein 55 Jahre alter Mann zog sich beim Zünden einer Raketenbatterie in Lohbrügge schwere Verletzungen und Verbrennungen im Gesicht zu. Außerdem beschäftigten die Feuerwehr in Hamburg etliche Balkonbrände.

Großeinsatz für die Feuerwehr in Lurup

Gegen 23.20 Uhr waren die Einsatzkräfte zudem zu einem Großeinsatz im Stadtteil Lurup ausgerückt: Ein Feuer zerstörte Dachstuhl und eine Wohnung eines  Mehrfamilienhauses. Eine Bewohnerin wurde verletzt.

Bei einem Verkehrsunfall in Hamburg-Niendorf wurden knapp zwei Stunden nach Mitternacht zwei Frauen in ihrem Auto eingeklemmt. Sie waren aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Eine Frau wurde lebensgefährlich, die andere schwer verletzt. Außerdem brannten in der Hansestadt drei Autos.

Keine Randale im Schanzenviertel

Nach den Ausschreitungen der vergangenen Wochen blieb es im Schanzenviertel und auf St. Pauli ruhig. "Wir hatten keine großartige Randale", sagte ein Pressesprecher. Rund 40 Demonstranten zogen im Rahmen der jährlich an Silvester stattfindenden sogenannten Knastdemo friedlich zur Untersuchungshaftanstalt am Holstenglacis.

In Schleswig-Holstein blieb es insgesamt entspannter. "Bislang gab es keine besonderen Vorkommnisse", sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Kiel am Mittwochmorgen. In Appen (Kreis Pinneberg) brannte nach Polizeiangaben der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte.

(dpa)

comments powered by Disqus