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Radio Hamburg

Zum Angriff auf Davidwache

Widersprüchliche Aussagen

Hamburg, 23.01.2014
Randale, Davidwache, 2013

Nach Ausschreitungen und Angriffen auf Polizeireviere und -beamte im Dezember wurden Gefahrengebiete in Hamburg eingerichtet.

Nach den Krawallen in Hamburg befasst sich jetzt die Bürgerschaft mit dem Thema. Auch die Angriffe auf Polizisten und die Gefahrengebiete werden zur Sprache kommen.

Brutale Gewalt gegen Polizisten, heftige Ausschreitungen, umstrittene so genannte Gefahrengebiete mit Sonderrechten für Polizisten und ein Geflecht von Ungereimtheiten. Genau einen Monat nach der in Ausschreitungen geendeten Demonstration zum Erhalt der Roten Flora im Schanzenviertel beschäftigen die Vorgänge jetzt die Hamburger Bürgerschaft.

Verbot von Gefahrenbebieten

Grüne und Linke wollen im Parlament ein generelles Verbot so genannter Gefahrengebiete beantragen. Diese hat die Polizei nach einem Angriff auf Polizisten vorübergehend eingerichtet. Ein Beamter ist dabei schwer verletzt worden.

Widersprüchliche Darstellungen des Angriffs

Zum Tatablauf gibt es allerdings grundsätzlich unterschiedliche Darstellungen durch Polizisten und Augenzeugen. Hier bei uns im Programm hat Polizeipräsident Kopitzsch kurz nach dem Vorfall gesagt.

"Die Personen riefen: 'Sankt Pauli!', 'Scheiß Bullen', 'Habt ihr immer noch nicht genug?' und eine Annahme, dass sich dort vielleicht eine nicht angemeldete Versammlung befindet, sind die Beamten dann auf die Straße gegangen und wurden unvermittelt angegriffen von ca. 30-40 Personen. Diese waren dunkel gekleidet, zum Teil vermummt, zum Teil trugen sie St. Pauli-Schals."

Später hat sich herausgestellt, dass es sich gar nicht um Beamte der Davidwache gehandelt hat. Außerdem ist der Angriff 200 Meter entfernt erfolgt.

Vorwürfe gegen Polizei

Rote-Flora-Anwalt Andreas Beuth wirft der Polizei im NDR vor, bewusst falsche Angaben zu machen, um bei der Politik zusätzliche Stellen und eine bessere Bezahlung zu erwirken. Erst vorgestern hat der Senat beschlossen, der Polizei weitere zehn Millionen Euro für Beförderungen und eine bessere Ausstattung zur Verfügung zu stellen.

Lest auch: Ausschreitungen nach Spiel: Davidwache und Streifenwagen beschädigt

Nach dem Angriff auf die Davidwache an der Reeperbahn ermittelt der Staatsschutz.

(rh/kru)

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